Düfte werden in der klassischen Parfümherstellung in Gruppen eingeteilt: Boisée für Hölzer, Hespéridée für zitrische Noten, Ambré für Amber oder Cuir für Leder. Beim Duftkauf hat sich ein verständlicheres Duftbild etabliert. Man spricht von frisch und aquatisch, holzig oder grün, würzig und orientalisch oder auch herb und ledrig. 5 frische Düfte für den Sommer zeigen wir hier.

Eau Fraîche: Frisch und schnell verschwindend, mit einem äußerst geringen Anteil an Ölen. So kann ein Eau Fraîche beschrieben werden, das von der Zusammensetzung eher erfrischenden Duftwässerchen gleicht. Es soll nicht lange halten, sondern für einen kurzen Frischekick sorgen. Häufig finden sich viele Zitrusnoten in einer Komposition und Eaux Fraîche ähneln sehr den ursprünglichen Eaux de Toilette, die in Grasse und dem französischen Raum entwickelt wurden.


Darüber hinaus, produzierten die alten Ägypter duftende Salben die zur Balsamierung der Körper der Pharaonen genutzt wurden. Dafür nutzten sie Kräuter wie Anis, Minze, Thymian oder duftende Öle wie Rizinusöl. Selbst in der Bibel, zur Zeiten Moses, ist von dem Gebrauch von Parfüm zu lesen. So stammt auch aus dieser Zeit der Begriff "Parfum". Die Duftstoffe wurden überwiegend verbrannt und stiegen dann zu ehren einer Gottheit empor. Somit entwickelte sich aus dem lateinischen Begriff "per fumum", welches übersetzt „durch den Rauch“ bedeutet, der heutige Name Parfüm.
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