Hormone haben ebenfalls Einfluss auf die Hautbeschaffenheit. Verändert sich der Hormonhaushalt im Alter, leiden viele Männer und auch manche Frauen unter trockener Kopfhaut und der damit verbundenen Schuppenbildung. Auch genetische Ursachen sind dafür verantwortlich, wie empfindlich die Haut und wie stabil der schützende Lipidfilm ist. Häufiges Haarewaschen mit einem zu aggressiven Shampoo gehört zu den typischen Ursachen für trockene Schuppen.
Trockene Raumluft, eine geringe Luftfeuchtigkeit aufgrund ausbleibender Niederschläge und eine verminderte Flüssigkeitszufuhr schaden auch der Haut und machen Sie spröde und rissig. Das macht nicht nur ein ungesundes Hautbild, sondern erleichtert auch Schadstoffen, Viren und Keimen den Weg in unseren Körper. Wenn Sie zu den „Trinkmuffeln“ gehören, nutzen Sie die folgenden Tipps um Ihre Wasserspeicher ausreichend gefüllt zu halten:
Da die Hautreaktionen eng mit dem gesamten Organismus verbunden sind, kann eine homöopathische Konstitutionsbehandlung ebenfalls gute Dienste leisten. Auch die orthomolekulare Therapie sollte bei der Behandlung nicht vergessen werden. Dieses Therapieverfahren beschäftigt sich damit, dem Körper fehlende Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren, Aminosäuren und Enzyme in richtiger Konzentration und Dosis, zu verabreichen. Hautprobleme können durch einen Mangel an lebensnotwendigen Nährstoffen entstehen, die durch die Substitution im Rahmen der orthomolekularen Therapie behandelt werden. Darüber hinaus hat auch die Phytotherapie mit ihren vielen verschiedenen Heilpflanzen das ein oder andere Kräutlein für die Heilung der Haut und des gesamten Organismus parat. Natürlich darf die Therapie von außen, mit Hilfe geeigneter Salben auf pflanzlicher Basis, nicht fehlen. Die Naturheilkunde ist bestrebt, gleichzeitig sowohl das „Außen“ als auch das „Innen“ zu behandeln. Die Auswahl der geeigneten Behandlungsansätze sollte dabei erfahrenen Therapeuten überlassen werden und stets die individuellen Belange der Patienten berücksichtigen. (sw)
Unterschieden werden trockene oder fettige Kopfschuppen, Asbestflechte sowie Kopfschuppen, die infolge einer Hautkrankheit wie der seborrhoischen Dermatitis (auch seborrhoisches Ekzem genannt) und der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Bei der Asbestflechte bilden sich großflächige Schuppen von mehreren Zentimetern Größe, die badekappenartig über den Kopf verteilt sind.

Jeder kennt seinen Körpergeruch und wundert sich verständlicherweise, wenn dieser sich verändert. Am irritierendsten ist es jedoch, wenn die Veränderung plötzlich passiert. Dann fragen sich viele: Mein plötzlich starker Achselgeruch riecht nicht wie gewohnt, ist dies schlimm? Die Antwort darauf ist: In der Regel nicht! Denn unser Schweißgeruch wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst:
Die Haut fungiert als physikalischer Abwehrschild gegen verschiedenste äußere Einflüsse (Giftstoffe, Temperatur etc.) und ist außerdem von einem chemischen „Säureschutzmantel“ überzogen. Dieser besteht aus sauren körpereigenen Substanzen (Schweiß und Talg) sorgt für einen niedrigen (sauren) pH-Wert der Haut, der das Wachstum von schädlichen Keimen und Pilzen hemmt. Ähnlich funktioniert der Schutz durch die Schleimhäute: Auch sie stellen eine physikalische Barriere für schädlichen Eindringlinge von außen dar, die sogar noch zusätzlich verstärkt ist. Denn Schleimhäute sind – wie der Name schon sagt – von einer schützenden Schicht aus Schleim (auch Mucus genannt) überzogen.
Bei Diabetikern weist ein Azetongeruch aus dem Mund auf eine Stoffwechselentgleisung in Folge eines extremen Überzuckers hin. Der Geruch aus dem Mund erinnert an faulige, überreife Äpfel beziehungsweise an Nagellackentferner. Meist wird der Mundgeruch von großem Durst und Abgeschlagenheit begleitet. Übelkeit, Schwindel und Bewusstseinsstörungen können ebenfalls auftreten. Dies muss ernst genommen werden, da ein diabetisches Koma droht.
Neben einem Gespräch spielen eine Blutuntersuchung, ein Allergietest und die Gewinnung einer Erregerkultur eine bedeutende Rolle. Insgesamt lassen sich Kopfschuppen vor allem mit Vorbeugemaßnahmen verhindern. Diese liegen allerdings hauptsächlich im Verantwortungsbereich des Patienten. Besonders die Nutzung von im Handel erhältlichen Shampoos führt zu guten Ergebnissen. Demgegenüber werden planmäßige Nachuntersuchungen meist nur bei Hautkrankheiten notwendig.
Die richtige Haarpflege kann helfen, Schuppen zu mindern oder ihnen vorzubeugen: Nach der Wäsche die Haare besser an der Luft trocknen lassen, als sie zu föhnen. Ist Föhnen Bedingung für die Frisur oder aus Eile am Morgen notwendig, dann halten Sie ausreichend Abstand zur Kopfhaut. Zudem sollte regelmäßig Luft an die Kopfhaut! Das dauerhafte Tragen von Kopfbedeckungen (Baseballmütze) kann Kopfschuppen zusätzlich fördern.
Leberzirrhose (chronische Lebererkrankung mit Zerstörung der Leberarchitektur), Cholestase ( Stau von Gallenflüssigkeit innerhalb der Gallengänge), Diabetes mellitus, Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), Niereninsuffizienz (Unterfunktion einer oder beider Nieren), Neuropathien (Erkrankungen des peripheren Nervensystems) , all dies sind Beispiele für Erkrankungen, die mit starkem Juckreiz einhergehen können. Ein Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen, wie zum Beispiel Zink, Vitamin A oder Biotin kann ebenso zu Hautausschlägen führen.
Dank hochwertiger Inhaltsstoffe versorgt die Body Butter nicht nur trockene Haut reichhaltig mit Feuchtigkeit, sondern verleiht der Haut einen angenehmen, langanhaltenden Duft. Für die tägliche Pflegemassieren Sie die Body Butter nach Bedarf am ganzen Körper ein. Sie haben es morgens eilig? Kein Problem: Die Formel zieht schnell in die Haut ein, sodass Sie sich direkt ankleiden können.
Anti-Schuppen-Shampoos, die Mikroorganismen hemmen: Am wirksamsten gegen einfache Kopfschuppen sowie Kopfschuppen, die durch das seborrhoische Ekzem ausgelöst sind, haben sich Shampoos mit antimikrobiellen Wirkstoffen erwiesen. Sie hemmen die Malassezia-Hefen und wirken dadurch der Schuppenbildung unmittelbar entgegen. Die wirksamsten Anti-Schuppen-Shampoos enthalten Selendisulfid, Imidazolderivate (Ketokonazol, Econazol, Miconazol, Bifonazol), Undecensäure-Derivate, Ciclopiroxolamin oder Pyrimidin-Derivate (Zinkpyrithion und Pirocton Olamin).
Die Haut fungiert als physikalischer Abwehrschild gegen verschiedenste äußere Einflüsse (Giftstoffe, Temperatur etc.) und ist außerdem von einem chemischen „Säureschutzmantel“ überzogen. Dieser besteht aus sauren körpereigenen Substanzen (Schweiß und Talg) sorgt für einen niedrigen (sauren) pH-Wert der Haut, der das Wachstum von schädlichen Keimen und Pilzen hemmt. Ähnlich funktioniert der Schutz durch die Schleimhäute: Auch sie stellen eine physikalische Barriere für schädlichen Eindringlinge von außen dar, die sogar noch zusätzlich verstärkt ist. Denn Schleimhäute sind – wie der Name schon sagt – von einer schützenden Schicht aus Schleim (auch Mucus genannt) überzogen.
Im Büro steht eine wichtige Besprechung an. Das Rendezvous am Abend ist alles-entscheidend. Doch die Bluse oder das Hemd zieren unter den Achseln schon wieder unschöne Schweißränder. Und dann noch der unangenehme Geruch. Spätestens in solchen Situationen kann Schwitzen zur Belastung werden. Doch einfache Mittel können helfen, die Schweißproduktion des Körpers zu reduzieren und den Geruch zu bekämpfen.
Je mehr von dieser frischen Luft direkt an die Haut gelangt, umso besser. „Ideal ist luftige, nicht zu eng anliegende Kleidung, am besten aus natürlichen Materialien wie Baumwolle“, rät Madeleine Schunter, Dermatologin aus Laupheim bei Ulm. Darunter trocknet ein Teil des Schweißes schon auf der Körperoberfläche ab. Die übrige Feuchtigkeit wird durch die atmungsaktiven Materialien nach außen abgeleitet.

Seborrhoische Dermatitis (Seborrhoisches Ekzem): Die Haut erneuert sich in sieben bis 21 Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von 100 bis 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut ist fettig und feucht (seborrhoisch), sie bildet übermäßig viel Talg und speichert viel Feuchtigkeit durch eine verstärkte Schweißproduktion. Sie ist außerdem entzündet und gerötet. Ausgelöst wird das seborrhoische Ekzem vermutlich durch Malassezia-Hefen. Bei diesen handelt es sich um Mikroorganismen, die zur normalen Hautflora gehören und vor allem die talgdrüsenreichen Areale des menschlichen Körpers besiedeln, zu denen auch die Kopf- und Gesichtshaut gehören. Wissenschaftlich noch ungeklärt ist, ob beim seborrhoischen Ekzem die Malassezia-Hefen die Haut verstärkt besiedeln, ob die Keime vermehrt Gifte produzieren oder ob das Immunsystem in ungewöhnlicher Weise auf die Mikroorganismen reagiert und so die Entzündungen verursacht.
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