„Schweiß besteht zu 99 Prozent aus Wasser, das verdunstet, und zu einem halben Prozent aus Salz.“ Das verbleibende halbe Prozent allerdings enthält Harnstoff, Aminosäuren und Milchsäure, außerdem Eiweiß, Fett und Zucker. „Die werden von den auf der Haut vorhandenen Bakterien zersetzt, und das riecht – je länger sich die Bakterien dort verbreiten können, desto mehr.“
Die Betroffenen sollten auf ein Krankheitsgefühl oder begleitende Beschwerden achten. Bemerken sie beispielsweise Durchfall, Leberdruck oder eine ungewöhnlich raue Stimme, könnte ein Arztbesuch ratsam sein. Bei Leberdruck oder vermuteten Problemen an der Schilddrüse sollte man Arztbesuche nicht hinauszögern. Bei Durchfall kann der säuerliche Schweißgeruch oft durch eine Selbstbehandlung reguliert werden. Hält der Durchfall jedoch länger als zwei Tage an, sollte der Arzt gerufen werden. Dies ist besonders bei kleinen Kindern und älteren Menschen anzuraten. Es kommt bei anhaltenden Durchfällen sonst schnell zur Dehydrierung.
Rund zwei Liter Wasser gibt unsere Haut täglich ab. Es gibt aber Menschen, die stärker transpirieren und dabei einen unangenehmen Geruch verbreiten Oft helfen schon einfache Mittel: Luftige Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle, kalte Duschen, Saunagänge, Antitranspirationsdeos. Daneben kann es auch helfen, den Genuss von Kaffee, Tee, Alkohol und scharfen Gewürze zu reduzieren.
In den Wechseljahren stellt sich der weibliche Körper um. Der Menstruationszyklus verlängert sich, bis es letztlich zu keiner Blutung mehr kommt. Auch plötzliche Schweißausbrüche bei der Frau sind ein klassisches Anzeichen für diese Phase im Leben. Der Grund dahinter ist die Hormonumstellung - weniger Östrogene werden produziert. Hitzewallungen sowie ein anschließendes Frösteln sind typisch. Mit dem vermehrten Schweiß ändert sich aufgrund der Hormone oft auch der Schweißgeruch. Nach den Wechseljahren normalisiert sich dies in der Regel aber wieder.

Ob austrocknende Heizungsluft im Herbst oder Sonnenbrand im Sommer – unsere Haut schreit früher oder später im Jahr förmlich nach einer Extraportion Feuchtigkeit. Neben Gesichtspflege sollte eine gute Körperpflege ein fester Bestandteil Ihrer Beauty-Routine werden. Für eine langanhaltendes, samtig-weiches Hautgefühl könnte sich nichts Besseres eignen als die Body Butter von Nordic Cosmetics. Die Cremezieht schnell ein und nährt in Kürze trockene, strapazierte Haut.


Du kannst durch eine seborrhoische Dermatitis eine gereizte oder fettige Kopfhaut bekommen. Die Haut ist oftmals gerötet und fettig, außerdem bilden sich weißgelbliche Schuppen. Diese Form der Dermatitis kann auch andere Bereiche des Körpers betreffen, z.B.: neben den Nasenlöchern, auf der Rückseite der Ohren oder an den Achselhöhlen. Die seborrhoische Dermatitis ist überall dort zu finden, wo der Körper Öle produziert.
Bakterien kommen natürlicherweise auf der gesamten Hautoberfläche vor. Besonders gerne siedeln sie sich aber in einem feucht-warmen Milieu an. Dazu zählen der Achselbereich oder die Füße. Da in diesen Bereichen eine hohe Anzahl an schweißproduzierenden Drüsen zu finden ist, kann es unter den Achseln und an den Füßen auch schnell zu Geruchsbildung kommen.
Die Haut zeigt sich ebenfalls gereizt, wenn der Mensch unter inneren Konflikten leidet. Psyche, Immun-, Nerven- und Hormonsystem stehen dann unter Hochspannung. Bei Stress produziert der Körper vermehrt Hormone, das Immunsystem leidet und eine Entzündung kann entstehen. Dies spiegelt sich auch auf unserer Haut wider, in Form von Rötungen oder beispielsweise auch Pickeln.

Einige Patienten klagen gehäuft über Schuppen. Liegen sie über Monate vor und wirken im Handel erhältliche Shampoos nicht, ist ein Arztbesuch notwendig. In diesem Fall können andere Erkrankungen die Schuppenbildung hervorrufen. Der Arzt versucht die Ursachen zu beseitigen. Planmäßige Nachuntersuchungen werden bis zum Abklingen der Beschwerden vereinbart.
Hautprobleme oder auch Hauterkrankungen sind aus naturheilkundlicher Sicht Zeichen für Störungen, die den ganzen Organismus betreffen. So als müsse sich der Körper eine Art Ventil suchen, um eine Entlastung herbeizuführen. Demnach wird die Haut in der Naturheilkunde zu Ausscheidungszwecken herangezogen, wie dies zum Beispiel durch Schröpfen oder Baunscheidtieren geschieht. Hierdurch soll Schädliches nach außen gebracht werden.
Den Intimbereich ohne Seife/Duschgel waschen: Aufgepasst! Deine Geschlechtsteile sind quasi selbstreinigend, Frauen sollten es daher meiden, ihre Scheide mit Seife oder Duschgel zu reinigen, was ihren pH-Wert aus dem Gleichgewicht bringt. Der Abwehrmechanismus des Intimbereichs wird geschwächt und Krankheitserreger haben leichtes Spiel. Um Pilzinfektionen zu meiden, solltest du deine Scheide mit klarem, lauwarmen Wasser waschen - am besten mit den Händen, da Waschlappen und Schwämme zum Nährboden für Keime werden können.
34% der Nicht-Anti-Schuppen-Shampoo-Verwender gaben an, dass sie den chemischen Wirkstoffen in Anti-Schuppen-Shampoos nicht vertrauen. Tatsächlich bekamen sogar 12% der Befragten von Anti-Schuppen-Shampoos noch mehr Schuppen. Hier traf also das verwendete Produkt nicht die Bedürfnisse der Kopfhaut. Bei 14% aller Teilnehmer, die kein Anti-Schuppen-Shampoo verwenden, hat eine vorherige Anwendung außerdem zu Juckreiz geführt. Vereinfacht ausgedrückt bedeuten diese Daten: Viele Anti-Schuppen-Shampoos sind zu aggressiv.
Jeder kennt seinen Körpergeruch und wundert sich verständlicherweise, wenn dieser sich verändert. Am irritierendsten ist es jedoch, wenn die Veränderung plötzlich passiert. Dann fragen sich viele: Mein plötzlich starker Achselgeruch riecht nicht wie gewohnt, ist dies schlimm? Die Antwort darauf ist: In der Regel nicht! Denn unser Schweißgeruch wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst:
Als mögliche Ursache ebenso bekannt, ist die Schuppenflechte, in der Fachsprache als Psoriasis bezeichnet. Auch hier wird von einer genetischen Disposition ausgegangen. Die Ursache ist nicht genau geklärt, sondern von einem multifaktoriellen Geschehen geprägt. Diese Hauterkrankung verläuft meist in Schüben. Klassische Schuppenflechteherde sind entzündlich gerötet, scharf abgegrenzt und von silbrig glänzenden Schuppen bedeckt. Die Prädilektionsstellen sind Ellbogen, Knie, Kreuzbeingegend und die Kopfhaut. Ein Übergreifen der Psoriasis auf Nägel und Gelenke ist möglich.

"Auch wenn noch viele Fragen offen sind, helfen unsere Ergebnisse, die Zusammenhänge zwischen dem molekularen Aufbau von Geruchsrezeptoren und deren Funktion besser zu verstehen", erklärt Studienleiter Krautwurst. "Auf Basis unserer Ergebnisse und der Ergebnisse anderer Forschungsgruppen, hoffen wir Ansätze aufzuzeigen, um erkrankungsbedingte Störungen des Geruchsempfindens besser behandeln zu können."

Die Forscher haben nun also einen weiteren menschlichen, kupferabhängigen Geruchsrezeptor identifiziert und charakterisiert. Bislang war es weltweit nur für einen der etwa 400 menschlichen Geruchsrezeptoren gelungen, einen Zusammenhang zwischen Kupferionen im Inneren des Rezeptors und dessen Sensitivität gegenüber schwefelhaltigen Verbindungen nachzuweisen.
Trockene Haut kommt am häufigsten vor. Mattigkeit und ein Spannungsgefühl, vor allem nach dem Waschen, zeichnet diese aus. Die Haut kann rissig und schuppig sein, was häufig auch mit Juckreiz verbunden ist. Eine Faltenbildung tritt früher ein, als bei normaler oder fettiger Haut. Bei trockener Haut ist die Regulierung von Fettgehalt und Feuchtigkeit gestört. Auf dem Boden dieser stets trockenen Haut kann sich Neurodermitis entwickeln. Mit zunehmendem Alter jedoch, wird die Haut im Allgemeinen immer trockener, und dies nicht nur im Gesicht. Das liegt daran, dass die Haut im Alter dünner wird und die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, kontinuierlich nachlässt. Gerade Frauen im Klimakterium leiden häufiger am ganzen Körper unter trockener, schuppiger und auch juckender Haut.
Schwere Krankheiten wie HIV und Krebs, aber auch bestimmte Erkrankungen der Lunge und des Herzens müssen ebenfalls im entsprechenden Fachgebiet behandelt werden. Kommt ein Patient zum Hautarzt, weil er über vermehrtes Schwitzen klagt und liegt keine andere Erkrankung vor, so kann dieser ihm Empfehlungen rund um die Hygiene und die richtige Bekleidung geben. Deodorant und Puder können, neben häufigem Waschen der von Schweißgeruch betroffenen Körperteile, das Leiden ein wenig mildern.
Anti-Schuppen-Shampoos, die Mikroorganismen hemmen: Am wirksamsten gegen einfache Kopfschuppen sowie Kopfschuppen, die durch das seborrhoische Ekzem ausgelöst sind, haben sich Shampoos mit antimikrobiellen Wirkstoffen erwiesen. Sie hemmen die Malassezia-Hefen und wirken dadurch der Schuppenbildung unmittelbar entgegen. Die wirksamsten Anti-Schuppen-Shampoos enthalten Selendisulfid, Imidazolderivate (Ketokonazol, Econazol, Miconazol, Bifonazol), Undecensäure-Derivate, Ciclopiroxolamin oder Pyrimidin-Derivate (Zinkpyrithion und Pirocton Olamin).
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