Unser Schweiß ist mehrheitlich völlig geruchslos: Er besteht zu 99 Prozent aus Wasser, ein halbes Prozent ist Salz. Kritisch ist das letzte halbe Prozent, denn das ist eine Mischung aus Harnstoff, Aminosäuren, Milchsäure, Fett und Zucker. Von diesem halben Prozent ernähren sich die auf unserer Haut lebenden Bakterien. Und wenn sie Harnstoff, Aminosäuren & Co. zersetzen, entstehen wiederum Abfallstoffe, die den typischen Geruch beim Schwitzen erzeugen.
"Ebenso mehren sich die wissenschaftlichen Hinweise, dass Geruchs- und auch Geschmacksstoffe biologische Wirkungen besitzen, die weit über deren bekannte sensorische Eigenschaften hinausgehen", ergänzt Veronika Somoza, die ab dem 01. November als neue Direktorin das Freisinger Leibniz-Institut leiten wird. Diese Zusammenhänge mit neuesten Analysetechniken und modernsten Hochdurchsatzmethoden zu erforschen, sei ein weiteres wichtiges Ziel, das sich die Lebensmittel-Systembiologie gesetzt habe, sagte Somoza.
Eine ganze Reihe von Faktoren verstärkt dagegen die Schweißproduktion. Viele davon lassen sich reduzieren oder gar ausschalten. „Wer viel Kaffee, Tee oder Alkohol trinkt oder viel raucht, der schwitzt verstärkt“, erklärt Holstein. Auch scharfe Gewürze wie Chili und vor allem Übergewicht kurbeln die Schweißproduktion an. Und schließlich schwitzen Menschen mit schwachem Kreislauf mehr als trainierte Sportler.

Warum riecht der Schweiß mancher Menschen nach Zwiebeln? Warum riechen das einige ganz intensiv, während andere nichts davon mitbekommen? Der Mensch besitzt hunderte von Geruchsrezeptortypen. Beim Riechen arbeiten sie auf Hochtouren. Doch wie funktionieren sie auf molekularer Ebene? Das hat ein deutsch-US-amerikanisches Wissenschaftlerteam unter Führung des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München jetzt in einem neuen Forschungsprojekt untersucht.
„Altersflecken sind die neuen Falten und machen nachweislich älter. Eine Studie der Universitäts-Hautklinik Göttingen konnte nachweisen, dass Computer-Frauengesichter von Testpersonen bis zu zwanzig Jahre (!) älter geschätzt wurden, wenn der Teint sehr unregelmäßig war und die Gesichtshaut zahlreiche Altersflecken aufwies“, sagt Dr. Axt-Gadermann. Die Hyper­pigmentierung zeigt sich, wenn lokal zu viel vom natürlichen Hautfarbstoff Melanin gebildet wird. Ursachen sind viel Sonne, genetische Veranlagung, Alter und hormonelle Faktoren. In der Regel sind die Flecken harmlos, stören nur optisch. Vorbeugung: durch Sonnenschutz mit hohem LSF. Chemische Peelings, Laserbehandlungen und Brighter können die Pigmentierung entfernen oder mindern.

Deswegen essen viele Sportler vor oder nach einem Wettkampf viele Kohlenhydrate: Gerade Nudeln sind dabei gerne gesehene Kohlenhydrat-Lieferanten. Beim Sport oder unter körperlicher Anstrengung wird die Schweißproduktion angekurbelt. Der Schweiß enthält eine Vielzahl von unterschiedlichen Substanzen. Darunter befinden sich auch Eiweiße. Bakterien, die sich vor allem in der Achselhöhle oder an anderen Körperstellen befinden, bauen die Substanzen ab. Zersetzen Bakterien Proteine, produzieren sie dabei den unangenehmen Schweißgeruch.

Eine ganze Reihe von Faktoren verstärkt dagegen die Schweißproduktion. Viele davon lassen sich reduzieren oder gar ausschalten. „Wer viel Kaffee, Tee oder Alkohol trinkt oder viel raucht, der schwitzt verstärkt“, erklärt Holstein. Auch scharfe Gewürze wie Chili und vor allem Übergewicht kurbeln die Schweißproduktion an. Und schließlich schwitzen Menschen mit schwachem Kreislauf mehr als trainierte Sportler.
Nikotin und Alkohol fördern zum Beispiel die Produktion von Magensäure. Hat dieser ätzende Saft aber nichts zum Verdauen, weil der Alkoholkranke zum Beispiel keine regelmäßigen Mahlzeiten zu sich nimmt, oder jemand seine Diät dadurch „fördert“, dass er statt zu essen eine Packung Zigaretten mehr am Tag raucht, funktioniert das System nicht mehr. Der Magen übersäuert.
Hormonschwankungen: Die Talgproduktion wird durch Hormone beeinflusst und kann zum Beispiel in der Pubertät zum lästigen Problem werden. Die Haut wird fettig, was die Bildung von Mitessern und Pickeln sowie von gelben, festsitzenden Schuppen auf der Kopfhaut fördert. Trockene Schuppen sind dagegen oft ein Begleitsymptom der Wechseljahre bei Frauen.
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