Es handelt sich dabei um eine erblich bedingte Verhornungsstörung,  die sich in Form von weißen und roten Pickelchen an Oberarmen und -schenkeln, Po und manchmal im Gesicht zeigt: Reibeisenhaut – der Name sagt es – fühlt sich rau an. Verantwortlich dafür ist eine Überproduktion an Keratin.  Es sammelt sich in den Follikel­öffnungen, verstopft sie und bildet Hornkegel. „Keratosis pilaris“, wie die Krankheit im Fachjargon heißt,  wird durch trockene Haut begünstigt und kann ein begleitendes Symptom von Neurodermitis sein. „Leider gibt es derzeit keine Therapie, die die Reibeisenhaut dauerhaft glätten kann. Wichtig ist eine regelmäßige und sorgsame Pflege“, sagt Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann. „Durch die tägliche Anwendung Hornhaut auflösender Cremes lassen sich gute Erfolge erzielen.“ Gut verträglich sind ureahaltige Cremes in 10-prozentiger Konzen­tration, auch eine Behandlung mit salicylsäure- oder benzoylperoxidhaltiger Salbe ist möglich. Diese dürfen nur stellenweise, nie großflächig angewendet werden.
In vielen Fällen ist Schweißgeruch kein Anlass zur Sorge. Manche Menschen schwitzen stark, andere weniger. In den Wechseljahren, durch akute Leberstörungen oder Diabetes kann es durch Schweißausbrüche am ganzen Körper zu vermehrtem Schweißgeruch kommen. Hält dieser an oder wird als belastende Veränderung zum gewohnten Zustand wahrgenommen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Schweißgeruch als Begleiterscheinung schwerer Erkrankungen wird vom Facharzt mitbehandelt.
Jeder Mensch verliert Hautschuppen, jeden Tag. Denn die Haut erneuert sich etwa alle vier Wochen und stößt dabei die alten, abgestorbenen Hautzellen ab. Die Schüppchen sind so winzig, dass man davon meist gar nichts merkt. Entledigt sich die Haut der alten Zellen jedoch zu schnell und verklumpen diese auch noch, werden Schuppen sichtbar. Dann rieseln beispielsweise kleine helle Flöckchen auf Nacken und Schultern. Oder in den Haaren verfangen sich glänzende Plättchen – auch das sieht nicht schön aus.
Schuppen sind eine sehr häufige Erkrankung und sie können jeden betreffen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft. Unterschiedliche Faktoren können dazu führen, dass Schuppen ausgelöst werden, z.B. wenn die Haare wenig mit Shampoo gewaschen werden, man zu viele Stylings Produkte verwendet, durch Stress oder wegen einer unausgewogenen Ernährung.
Die zähflüssige Konsistenz des Mucus bindet Schad- und Giftstoffe und auch Krankheitserreger und macht es unerwünschten Eindringlingen nahezu unmöglich, diese erste physikalische Barriere zu überwinden. Die darunterliegende Schleimhaut bildet die zweite physikalische Schutzbarriere, wobei der Darmschleimhaut eine besondere Rolle für die Gesundheit zukommt: Denn sie hat aufgrund ihrer enormen Oberfläche den intensivsten Kontakt zu potenziell schädlichen Substanzen. Gleichzeitig ist der Darm der Ort der Nährstoffaufnahme – die Darmschleimhaut muss also gleichzeitig dicht gegenüber Schadstoffen und durchlässig gegenüber lebenswichtigen Nährstoffen sein. Zu diesem Zweck sind die Zellen der Darmschleimhaut mit so genannten Tight Junctions verbinden. Diese speziellen Zellverbindungen sind selektiv durchlässig und ermöglichen z. B. die Aufnahme von Nahrungsbestandteilen und Elektrolyten in den Körper, Schadstoffe und Keime hingegen können diese Verbindungen nicht durchdringen. Die chemische Barriere der Schleimhäute wird ebenfalls von einem niedrigen pH-Wert sowie von verschiedenen antimikrobiellen und antiviralen Substanzen gebildet.
Hohe Luftfeuchtigkeit kann in der Tat bewirken, dass vermehrt fettige Schuppen auftreten. Unter diesen Bedingungen leidet die Haut. Zudem können sich Pilze – wie auch der kleine Hefepilz, der auf der Kopfhaut lebt – wunderbar ausbreiten. Ein Aufenthalt am Meer lässt Kopfschuppen dagegen bei einigen Menschen verschwinden. Das liegt wohl an der Kombination aus Sonne und salzhaltiger Luft, die sich günstig auswirkt. Trockene Kopfschuppen bereiten eher im Winter Probleme, da sich Menschen da überwiegend in trockenen, beheizten Räumen aufhalten.
Die Behandlung von Schweißgeruch erfolgt je nach Diagnose. Liegen psychische Gründe für das Schwitzen der Hände oder der Stirn vor, dann muss ein Facharzt für Psychiatrie oder ein Neurologe nach den Ursachen forschen. Tritt das Schwitzen aufgrund der Wechseljahre auf, dann kann mit Hormonersatzpräparaten oder mit natürlichen Mitteln wie Mönchspfeffer oder Traubensilberkerze behandelt werden.

Typische Auslöser von Schuppen gilt es zu vermeiden. Dazu zählen starke Sonneneinstrahlung, heißes Föhnen und eine einseitige Ernährung. Werden die Haare regelmäßig gefärbt oder geglättet, kann dies ebenfalls zu Schuppen führen. Wirksam kann auch eine Joghurt- oder Quark-Packung sein. Vorsichtig einmassiert, hilft die Kur bei starken Kopfschuppen und spendet der Kopfhaut die notwendige Feuchtigkeit. Sollten die Schuppen nicht abklingen oder sogar stärker werden, empfiehlt sich ein Besuch beim Hautarzt. Gelegentlich liegen den Beschwerden ernste Ursachen zugrunde. Der Mediziner kann zudem geeignete Arzneimittel verordnen und weitere Maßnahmen vorschlagen, mit denen sich die Schuppen reduzieren lassen.
Kopfschuppen können aber auch bei Neurodermitis und Psoriasis oder als Folge von Quecksilbervergiftungen durch Dentalmaterialien auftreten. Als erwartbare Komplikation einer Schuppenflechte oder eines Kontaktekzems gehören Kopfschuppen in die Hand eines Dermatologen. Er kann die Ursache der verschlimmerten Symptome ermitteln und dann eine gezielte Behandlung einleiten. Amalgambedingte Folgeschäden sind gegebenenfalls vom Umweltmediziner durch Entgiftungsmaßnahmen zu behandeln.
Du solltest das Öl immer verdünnt auf die Kopfhaut auftragen, da das Öl unverdünnt deine Haut eher reizen würde. Du kannst z.B. ein paar Tropfen vom Öl in dein Shampoo mischen. Teebaumöl kann helfen, Haarfollikel zu befreien und die Haarwurzeln zu nähren. Das Öl hat antiseptische Eigenschaften, und kann Trockenheit und Juckreiz beheben und die weitere Ölproduktion reduzieren.
LA ROCHE-POSAY Mizellen Reinigungsfluid Ultra eignet sich für überempfindliche, reaktive Haut und dient zur Reinigung sowie Make-up-Entfernung für Gesicht, Augen und Lippen ohne Rötungen oder Spannungsgefühl zu verursachen. Durch das enthaltene, intensiv pflegende Thermalwasser wird die Haut mit Nährstoffen versorgt und die Hautschutzbarriere gestärkt. Zudem ist das Fluid seifenfrei sowie frei von Farbstoffen, Duftstoffen, Parabenen und Alkohol und nicht komedogen - dauerhaft preisgesenkt, mit Servus!Rabatt bestellen!

Draußen kalt, drinnen trocken – schlechte Bedingungen! „Trockenheit ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Feuchtigkeits- und Fetthaushalt der Haut gestört ist“, sagt FIT FOR FUN-Expertin Dr. Axt-Gadermann. „Die erste Maßnahme ist es, die Belastungsfaktoren so gering wie möglich zu halten, also zu intensives Reinigen und Entfetten zu meiden. Der zweite Schritt ist eine ausreichende Versorgung mit Fett und Feuchtigkeit.“ Zur Reinigung Produkte wählen, die auf entfettende Inhaltsstoffe wie Tenside, Detergenzien und Emul­gatoren weitgehend verzichten. Möglichst nur alle zwei Tage duschen, dabei lediglich die schwitzenden Bereiche einschäumen und keine langen Wannenbäder nehmen.


Unbehandelte Schuppenbildung führt zu starken Rötungen und dem Anschwellen der Kopfhaut. Es können sich Schorf und Verkrustungen bilden. Die verkrusteten Stellen brennen und nässen. Auch Haarausfall kann eine Folge von Kopfschuppen sein. Schuppen können nicht nur auf der Kopfhaut, sondern auch an den Augenbrauen auftreten. Die Symptomatik ist ähnlich.
Es gibt verschiedene Produkte, die sich im Kampf gegen Schuppen bewährt haben. Einige davon kann nur ein Arzt verschreiben, andere sind frei verkäuflich. Um das richtige Mittel für den individuellen Fall zu finden, muss der Grund für die Schuppen bekannt sein. Grundsätzlich bestehen aber zum Beispiel folgenden Möglichkeiten, um das Schuppenrieseln in den Griff zu bekommen.
×