Eine ganze Reihe von Faktoren verstärkt dagegen die Schweißproduktion. Viele davon lassen sich reduzieren oder gar ausschalten. „Wer viel Kaffee, Tee oder Alkohol trinkt oder viel raucht, der schwitzt verstärkt“, erklärt Holstein. Auch scharfe Gewürze wie Chili und vor allem Übergewicht kurbeln die Schweißproduktion an. Und schließlich schwitzen Menschen mit schwachem Kreislauf mehr als trainierte Sportler.
Wasser: Die Haut muss unter den verschiedensten Bedingungen geschmeidig und flexibel sein. Dafür ist eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit unbedingt notwendig. Trockene Luft, lange Sonnenbäder und zu wenig Flüssigkeitszufuhr reduzieren den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt der Haut jedoch – das spürt man in Form von Spannungsgefühl und Hautjucken bzw. wird die Haut rissig (z. B. an Fersen, Lippen, Händen) und kann ihrer Schutzfunktion nicht mehr in vollem Umfang nachkommen. Insbesondere die Haut an den Händen ist durch häufigeres Waschen und Desinfizieren besonders strapaziert.
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„Die meisten Menschen bemühen sich, frisch und sauber zu duften, denn Körperdüfte gelten in unserer Gesellschaft als wenig attraktiv“, sagt die Professorin an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Paderborn. Wie erfolgreich sie dabei sind, hängt von mehreren Faktoren ab.Eine starke Quelle lästigen Körpergeruchs ist Schweiß. Und das, obwohl er zunächst einmal überhaupt nicht riecht, erläutert Birgit Huber, Bereichsleiterin Schönheitspflege beim Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel.
Schwefelhaltige Verbindungen spielen in unserem Alltag eine Rolle als Komponenten des Körpergeruchs oder als Schlüsselaromastoffe in Lebensmitteln. Bereits winzigste Mengen (0,5 Milliardstel) der aus Zwiebeln isolierten schwefelhaltigen Substanz "3-Mercapto-2-methylpentan-1-ol" reichen aus, um einen Duft wahrzunehmen, der an Lauch oder Zwiebeln erinnert. Wie die Wahrnehmung solcher schwefelhaltigen Aromastoffe (Thiole) auf molekularer Ebene funktioniert und welche Rolle Metallionen dabei spielen, ist bislang nur wenig erforscht. Den Münchner Forschern Franziska Haag und Dietmar Krautwurst ist mit ihrem Team nun ein neuer Schritt gelungen, um die Geheimnisse des Geruchssinns zu entschlüsseln.

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Der Achselschweiß stinkt plötzlich: Dieses Problem kennen auch Männer. Ihr Schweiß riecht naturbedingt anders als der von Frauen, was ebenfalls an den Sexualhormonen liegt. Schwitzt ein männlicher Jugendlicher auf einmal stärker und riecht sein Schweiß anders, kann dahinter die Pubertät stecken (dies gilt im Übrigen auch bei weiblichen Jugendlichen). Zudem kommen auch Männer im Alter in die Wechseljahre, in denen sich der Körper- und auch der Schweißgeruch ändern können.
Eben genau diese Zusammenstellung der Mikroorganismen schwankt von Mensch zu Mensch. Bis auf wenige Ausnahmen, z.B. während der Pubertät oder bei bestimmten Krankheiten, riecht frischer Schweiß nicht oder höchstens leicht säuerlich, auf jeden Fall aber nicht unangenehm. Der strenge Geruch entsteht erst, wenn die Bakterien auf der Haut den Schweiß in seine Einzelbausteine zersetzen. Es sind vor allem die im Schweiß vorkommenden langkettigen Fettsäuren, die u.a. zur stechend riechenden Ameisen- und zur stark nach ranziger Butter (daher der Name) riechenden Buttersäure abgebaut werden.

Anscheinend können Frauen einen Geruch besser aufnehmen und reagieren sensibler auf den Schweißgeruch als Männer. In einer Forschungsstudie mussten sowohl männliche als auch weibliche Testpersonen an kleinen Duftfläschchen riechen. Nacheinander kamen so 32 Fläschchen unter die Nase der jeweiligen Probanden. Neben Schweiß enthielten die Fläschchen unterschiedliche Duftstoffe, die den Schweißgeruch überlagert haben.
Ein starker Schweißgeruch ist unangenehm – für Sie selbst und Ihre Mitmenschen. Mithilfe eines Deos können Sie den Schweißgeruch bekämpfen. Seine Wirkstoffe reduzieren ein wenig den Geruch und können ihn zudem übertünchen. Reicht ein Deo allerdings nicht aus, dann bietet sich der Griff zu einem Antitranspirant an, denn es reduziert die Schweißbildung direkt und greift damit die Ursache für den Schweißgeruch gezielt an. Dank der reduzierten Schweißproduktion entstehen auch weniger feuchte Flecken auf der Bekleidung. Sie profitieren von solch einem Produkt daher auf unterschiedliche Weisen.
Den Intimbereich ohne Seife/Duschgel waschen: Aufgepasst! Deine Geschlechtsteile sind quasi selbstreinigend, Frauen sollten es daher meiden, ihre Scheide mit Seife oder Duschgel zu reinigen, was ihren pH-Wert aus dem Gleichgewicht bringt. Der Abwehrmechanismus des Intimbereichs wird geschwächt und Krankheitserreger haben leichtes Spiel. Um Pilzinfektionen zu meiden, solltest du deine Scheide mit klarem, lauwarmen Wasser waschen - am besten mit den Händen, da Waschlappen und Schwämme zum Nährboden für Keime werden können.
Um Schuppen auf dem Kopf zu reduzieren, kommen ganz verschiedenartige Behandlungsmöglichkeiten in Frage. Insbesondere im Rahmen einer Eigentherapie können die betroffenen Frauen oder Männer wirksame Arzneistoffe aus der Apotheke einsetzen, welche eine Entstehung der Kopfschuppen eindämmen. Diese Medikamente werden als Antipilzmittel oder Antimykotika bezeichnet und wirken vorwiegend gegen einen Hautpilz, welcher die Bildung der Kopfschuppen verursacht.
Als mögliche Ursache ebenso bekannt, ist die Schuppenflechte, in der Fachsprache als Psoriasis bezeichnet. Auch hier wird von einer genetischen Disposition ausgegangen. Die Ursache ist nicht genau geklärt, sondern von einem multifaktoriellen Geschehen geprägt. Diese Hauterkrankung verläuft meist in Schüben. Klassische Schuppenflechteherde sind entzündlich gerötet, scharf abgegrenzt und von silbrig glänzenden Schuppen bedeckt. Die Prädilektionsstellen sind Ellbogen, Knie, Kreuzbeingegend und die Kopfhaut. Ein Übergreifen der Psoriasis auf Nägel und Gelenke ist möglich.

Zu den Hautproblemen gehört noch die entzündliche Rötung, auch Erythem genannt. Hierbei treten keine Effloreszenzen auf, sondern die Haut wird aufgrund einer vorliegenden Entzündung stärker durchblutet, meist begrenzt auf kleine Körperareale. Ein Sammelbegriff für alle entzündlichen Veränderungen der Haut ist Exanthem. Dieses kann zum Beispiel in Verbindung mit Kinderkrankheiten, wie Röteln oder Masern auftreten und sich zusammen mit Hauterscheinungen, wie Quaddeln, Bläschen oder Flecken zeigen. Von einem Ekzem ist die Rede, wenn die Haut durch eine entzündliche Komponente „aufblüht“. Damit ist fast immer auch ein äußerst unangenehmer juckender Hautausschlag verbunden ist. Gerade der Pruritus (Juckreiz) gehört zu den bekannten Hauterkrankungen. Oft tritt dieser als einziges Symptom für verschiedene Haut- ,aber auch Allgemeinerkrankungen, auf. Juckreiz kann sehr belastend sein und muss unbedingt ärztlich abgeklärt werden. So kann dieser mitunter auf Erkrankungen der Leber oder eine Stoffwechselerkrankung hinweisen.
Trockene Schuppen:Die trockenen, weißen Schuppen entstehen überwiegend durch trockene Kopfhaut, Heizungsluft im Winter, austrocknende Shampoos und Pflegemittel, Föhnen oder heißes, trockenes Klima. Hiervon sind Frauen genauso häufig betroffen wie Männer. Auch bei bestimmten Erkrankungen kommt es zu trockenen Schuppen, zum Beispiel bei der Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris).
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