„Die meisten Menschen bemühen sich, frisch und sauber zu duften, denn Körperdüfte gelten in unserer Gesellschaft als wenig attraktiv“, sagt die Professorin an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Paderborn. Wie erfolgreich sie dabei sind, hängt von mehreren Faktoren ab.Eine starke Quelle lästigen Körpergeruchs ist Schweiß. Und das, obwohl er zunächst einmal überhaupt nicht riecht, erläutert Birgit Huber, Bereichsleiterin Schönheitspflege beim Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel.
Im Büro steht eine wichtige Besprechung an. Das Rendezvous am Abend ist alles-entscheidend. Doch die Bluse oder das Hemd zieren unter den Achseln schon wieder unschöne Schweißränder. Und dann noch der unangenehme Geruch. Spätestens in solchen Situationen kann Schwitzen zur Belastung werden. Doch einfache Mittel können helfen, die Schweißproduktion des Körpers zu reduzieren und den Geruch zu bekämpfen.
Unterschieden werden trockene oder fettige Kopfschuppen, Asbestflechte sowie Kopfschuppen, die infolge einer Hautkrankheit wie der seborrhoischen Dermatitis (auch seborrhoisches Ekzem genannt) und der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Bei der Asbestflechte bilden sich großflächige Schuppen von mehreren Zentimetern Größe, die badekappenartig über den Kopf verteilt sind.
Auf behaarten Körperstellen findet man ebenso eine hohe Anzahl an Mikroorganismen, die den Abbau von Schweißbestandteilen fördern. Deswegen wird bei einer axillären Hyperhidrosis, sich die Haare unter den Achseln zu rasieren. Zusätzliche Faktoren, die den spezifischen Schweiß- und Körpergeruch ausmachen, sind der pH-Wert der Haut, eventuelle Krankheiten, Hormone, verschiedene Genuss- und Nahrungsmittel.
Seit langem ist bekannt, dass Kupferionen eine hohe Affinität zu schwefelhaltigen Verbindungen besitzen. Den Forschern zufolge führt die gleichzeitige Bindung der Metallionen und des schwefelhaltigen Geruchsstoffs im Rezeptor zu einer verstärkten Signalgebung in die Zelle hinein. Daher reichen bereits geringere Mengen des Geruchsstoffs aus, um eine Geruchswahrnehmung auszulösen. Studienleiter Krautwurst erklärt: "Menschliche Geruchsrezeptoren mit unverändert erhaltenen Kupferbindungsmotiven deuten darauf hin, dass Kupfer die Wahrnehmung einer Vielzahl von Gerüchen verbessern kann", erklärt Studienleiter Krautwurst.

Trockene Schuppen:Die trockenen, weißen Schuppen entstehen überwiegend durch trockene Kopfhaut, Heizungsluft im Winter, austrocknende Shampoos und Pflegemittel, Föhnen oder heißes, trockenes Klima. Hiervon sind Frauen genauso häufig betroffen wie Männer. Auch bei bestimmten Erkrankungen kommt es zu trockenen Schuppen, zum Beispiel bei der Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris).
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