Glycerin bindet die Feuchtigkeit in der Haut. Es ist Zutat in fast allen Handcremes – in Naturkosmetik wie auch in konventionellen. Harnstoff bindet Wasser, was trockener Haut hilft, und lindert den Juckreiz. Panthenol und Allantoin beruhigen stark beanspruchte Haut und spenden ihr Feuchtigkeit. Beide Substanzen werden vor allem in konventionellen Handcremes eingesetzt. 

Hormonschwankungen: Die Talgproduktion wird durch Hormone beeinflusst und kann zum Beispiel in der Pubertät zum lästigen Problem werden. Die Haut wird fettig, was die Bildung von Mitessern und Pickeln sowie von gelben, festsitzenden Schuppen auf der Kopfhaut fördert. Trockene Schuppen sind dagegen oft ein Begleitsymptom der Wechseljahre bei Frauen.
Unterschieden werden trockene oder fettige Kopfschuppen, Asbestflechte sowie Kopfschuppen, die infolge einer Hautkrankheit wie der seborrhoischen Dermatitis (auch seborrhoisches Ekzem genannt) und der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Bei der Asbestflechte bilden sich großflächige Schuppen von mehreren Zentimetern Größe, die badekappenartig über den Kopf verteilt sind.
Jeder Mensch verliert Hautschuppen, jeden Tag. Denn die Haut erneuert sich etwa alle vier Wochen und stößt dabei die alten, abgestorbenen Hautzellen ab. Die Schüppchen sind so winzig, dass man davon meist gar nichts merkt. Entledigt sich die Haut der alten Zellen jedoch zu schnell und verklumpen diese auch noch, werden Schuppen sichtbar. Dann rieseln beispielsweise kleine helle Flöckchen auf Nacken und Schultern. Oder in den Haaren verfangen sich glänzende Plättchen – auch das sieht nicht schön aus.
Hautprobleme sind deshalb häufig körperlich als auch seelisch belastend, weil wir Erkrankungen der Haut in der Öffentlichkeit kaum verbergen können. Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea und Vitiligo oder Ekzeme sind charakteristische Beispiele für diese bleibenden Hautprobleme. Furunkel bilden sich in aller Regel schnell zurück. Trockene Haut, Warzen und Leberflecken sind in aller Regel ausschließlich ein kosmetisches Problem.

Antitranspirantien mit Aluminiumchlorid können täglich benutzt werden, ein Gesundheitsrisiko für Verbraucherinnen und Verbraucher ist nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand unwahrscheinlich. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass Schwangere und Stillende, um eine Aluminiumaufnahme für das Ungeborene zu vermeiden, besser nur ein Deo verwenden sollten. Stillen nach der Geburt führt beim Baby zu einer geringeren Aluminiumaufnahme als die Gabe von Säuglingsanfangs- und -folgenahrung, die im Mittel deutlich höhere Aluminiumgehalte aufweist Muttermilch. Ob Deo oder Antitranspirant: Ergänzend zu den Pflegeprodukten sollten Sie Ihre Achselhaare entfernen, da diese wesentlich zu einen starken Schweißgeruch beitragen. Darüber hinaus ist eine gründliche Körperpflege unerlässlich. Eine atmungsaktive Kleidung trägt ebenfalls dazu bei, dass weniger Schweißgeruch entsteht.
Nach dem Duschen immer eincremen:  Beim Duschen werden der Haut wichtige Öle entzogen, besonders, wenn du dich mit Duschgel wäscht. Deshalb ist es wichtig, den Körper direkt nach der Reinigung mit Feuchtigkeitscreme einzureiben. "Nach einer heißen Dusche hat man drei Minuten, bevor der Körper seine essentielle Feuchtigkeit verliert", weiß Dr. Marnie Nussbaum. Selbst wenn man seine Haut später eincremt, kann es zu Trockenheit (vor allem an den Beinen und Füßen) kommen.
Anti-Schuppen-Shampoo richtig anwenden: Schuppen-Shampoos können die Neubildung von Schuppen verhindern. Oft enthalten sie auch pilzabtötende Wirkstoffe (z.B. Zinkpyrithion). Aber Vorsicht: Schuppen-Shampoos eignen sich meist nicht für eine tägliche oder längerfristige Anwendung. Sie können sonst nämlich die Kopfhaut austrocknen und dann Schuppen verstärken anstatt lindern. Wenden Sie sie nur ein- bis dreimal pro Woche und nicht länger als einen Monat an.
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