Die erste Phase ist dazu da, den Stoffwechsel auf "schlank" umzuprogrammieren. Das klappt zum Beispiel mit sirtuinreichen grünen Säften, die den Körper entgiften. Das heißt: 1000 Kalorien täglich in Form von drei Säften und einer Hauptmahlzeit. In der zweiten Phase wird die Kalorienzahl auf 1500 erhöht. Zum Beispiel: zwei gesunde Säfte, zwei Hauptgerichte. Und die Phase drei dient zum Stabilisieren des neuen Gewichts, auf dem Speiseplan stehen weiterhin viele Sirt-Foods, aber wieder mehr Kalorien.
Die Sirtfood Diät basiert auf der Aktivierung der zelleigenen Sirtuine. Gelegentlich werden die Sirtuine als "Langlebigkeits-Gen" bezeichnet. Sie kurbeln nicht nur den Stoffwechsel an und sorgen für Gewichtsverlust. Vielmehr sind Sirtuine auch bekannt dafür, aktiv dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. Sie wirken quasi als natürliches Anti-Aging Mittel.
Doch es handelt sich bei den 3,2 Kilogramm nicht ausschließlich um Körperfett. Zu Beginn jeder Diät ist es häufig gespeichertes Wasser, welches frei wird, wenn der Körper auf Energiereserven in Form von Glykogen zurückgreift. Wird nach der Diät wieder mehr gegessen, füllen sich die Glykogenspeicher auf und neues Wasser wird gebunden. Somit steigt das Gewicht erneut an.

Zu jedem Jahresbeginn ist gesunde Ernährung ein Thema. Nach den üppigen Feiertagen möchten viele Menschen abnehmen. Tipps und Rezepte zum Abnehmen sind gefragt wie sonst nur kurz vor der Bikini-Saison – natürlich auch Diät Rezepte, die sich mit dem Thermomix® kochen lassen. Aber dabei wird Diät automatisch mit Schlankheitskur gleichgesetzt, obwohl das Wort „díaita“ im Griechischen ursprünglich Lebensführung bedeutet. Zahllose gescheiterte „Reduktionsdiäten“ sprechen dafür, diesem früheren Sinn wieder mehr Bedeutung beizumessen, statt nur Kalorien zu zählen.
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