Serotonin ist bedeutend für den Gehirnstoffwechsel und beeinflusst unter anderem die psychische Ausgeglichenheit, das Essverhalten, die Stimmungslage und das Sexualverhalten. Besonders wichtig ist die antidepressive Wirkung des körpereigenen Serotonins. Starkes Licht beispielsweise hemmt den Serotoninabbau. Daher sind vor allem in den dunklen Wintermonaten lange Spaziergänge bei Tageslicht empfehlenswert.
Retinol ist das wohl am weitesten verbreitete Mittel gegen Falten. Durch die reine Vitamin-A-Säure produziert der Körper mehr Kollagen und die Zellerneuerung wird angekurbelt. Retinol schützt die oberste Hautschicht und wurde ursprünglich gegen Pickel verwendet, bis man eine positive Wirkung auf das Altersbild der Haut bemerkte. Hautärzte schwören auf den Inhaltsstoff, man sollte retinolhaltige Cremes oder Seren allerdings langsam in die Pflegeroutine einbauen und sich von ein bis zwei Mal pro Woche auf eine tägliche Anwendung steigern.
Ab 40: Mit 40 sind die Gesichtsfalten schon deutlicher ausgeprägt. Damit nur die schönen Falten (Lachfalten) sichtbar bleiben und die Haut sich besser regenerieren kann, empfehlen wir für die Hautpflege ab 40 eine gute Antifaltencreme. Trockene Hauttypen setzen ab 40 schon auf reichhaltige Cremes mit Inhaltsstoffen wie Sheabutter, Squalane, Hyaluronsäure oder Vitamin A.
Botuliniuminjektionen sind eine hervorragende Waffe gegen Mimik- und Zornesfältchen. Botox bewirkt eine Entspannung oder auch Lähmung der Muskulatur, die für das Entstehen z.B. der Stirnfalten, verantwortlich sind. Entspannt sich die Muskulatur, so glätten sich auch die Fältchen der darüber liegenden Haut. Dazu wird der Wirkstoff mit sehr dünnen Nadeln direkt in den entsprechenden Muskel gespritzt. Nach der Behandlung sind die Einstichstellen kaum zu sehen, selten bilden sich kleinste Blutergüsse an der Einstichstelle.
Die Haut durchläuft im Alter viele Prozesse, durch die sie ständig abgebaut und wieder erneuert wird. Der Erneuerungsprozess funktioniert im Jugend-Alter optimal. Dort wird die Elastizität und Spannkraft der Haut, durch einen ständigen Regenerations-Prozess bewahrt. Ab Mitte-Zwanzig lässt dieser Prozess der Haut Regeneration jedoch nach. Es werden nicht mehr so viele Haut-Bausteine aufgebaut, wie durch externe Einflüsse abgebaut werden. Zu diesen schädlichen Einflüssen gehört z.B. das Sonnenlicht, dessen UV-Strahlen die Hautschichten durchdringen und im Haut-Inneren Schäden anrichten können. Deswegen lohnt es sich schon ab einem Alter von 25 Jahren mit einer leichten Feuchtigkeitspflege anzufangen. Ab einem alter von 30 Jahren kann man dann mit Anti Aging Wirkstoffen anfangen, um die Haut-Regeneration rechtzeitig zu unterstützen. Natürlich ist der Zug nicht gleich abgefahren, wenn man erst später anfängt zu pflegen. Wer jedoch die Chance hat, früh anzufangen, sollte diese auch nutzen. Ab einem alter von 40 bis 50 Jahren sollte man dann schon zu reichhaltigeren Gesichtscremes greifen, die viele Fette enthalten. Fette schützen die Haut vor schädlichen Einflüssen und verhindern zugleich, das Austreten von Haut-Feuchtigkeit.
Ganz gleich ob Handcreme, Körperlotion oder Gesichtspflege – das Schlagwort Anti-Aging ist aus der Kosmetikindustrie nicht mehr wegzudenken. Dabei werden vor allem antioxidative Inhaltsstoffe verwendet. Antioxidantien dienen dazu, freie Radikale (ungebundenen Sauerstoffmoleküle, auch reaktive Sauerstoffspezies genannt) zu binden und dadurch die Haut vor oxidativem Stress zu schützen. Mit oxidativem Stress ist ein Zustand gemeint, in dem die Haut mehr freien Radikalen ausgesetzt ist, als der Körper durch seine eigenen Schutzmechanismen selbst binden und damit unschädlich machen kann. Das ist schlecht, denn oxidativer Stress lässt die Haut schneller altern. Er kann die Zellstruktur und sogar das Erbgut schädigen.

Vor allem beim Entfernen wasserfester Wimperntusche macht die Augenpartie einiges mit. Kosmetiktücher und in Make-up-Entferner getränkte Wattepads werden über die Augen gerieben und das Ziehen und Zerren begünstigt vorzeitige Faltenbildung. Deshalb lieber zu einem Cleansing-Balm greifen, das man mit kreisenden Bewegungen sanft um die Augenpartie einarbeitet. Oder du nutzt eine normallösliche Mascara.
Laut einer im April 2014 veröffentlichten Studie gelang es im Mausmodell durch eine Hochregulierung des Transkriptionsfaktors FOXN1 den sich im Alter verkleinert habenden Thymus wieder zu vergrößern. Die behandelten Mäuse zeigten eine signifikante Outputsteigerung der im Thymus produzierten CD4 und CD8 T-Zellen, was gleichbedeutend ist mit einer erhöhten Immunkompetenz.[14]

Auch Radikalfänger können in Sachen Anti-Aging wirksam sein. Das gilt zum Beispiel für die Effekte von Vitamin C und E, die in frischen Früchten und in Gemüse zu finden sind. Diese Substanzen können die negativen Effekte der UV-Strahlung auf die Haut abmildern. Vitamin C Seren können im Unterhautfettgewebe das Kollagen und das Elastin des Bindegewebes schützen, sodass die Haut faltenfeier wirken kann. Wichtig ist, dass Sie Produkte mit diesen Wirkstoffen immer in Kombination mit einem wirksamen Sonnenschutz verwenden sollten, denn die Haut wird gegenüber UV-Strahlung noch empfindlicher. 
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Ein weiterer Wirkstoff ist Retinol, eine reine Form von Vitamin A. Schon eine geringe Konzentration hilft gegen Falten und kraftloser Haut. Bei empfindlicher Haut wird von Retinol eher abgeraten. Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil vieler Anti-Aging-Pflegemittel. Es unterstützt den hauteigenen Regenerationsprozess, verleiht der Haut mehr Spannkraft und polstert Falten auf.  
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