Die Haut mit ersten kleinen Fältchen oder mit bereits tiefer augeprägen Falten, erscheint optisch dünner, trockener, fahler und matter. Auch die Schwerkraft spielt hierbei eine große Rolle, da durch sie das schlaffer werdende Gewebe nach unten gezogen wird. Tatsächlich verliert reifende Haut mit der Zeit immer mehr ihres natürlichen Fett-Feuchtigkeitsgehaltes, ihrer Elastizität und ihrer Geschmeidigkeit.
Laut Johannes Huber[15] senkt Melatonin die Stresshormone, reduziert den Blutdruck und schützt damit das Herz. Herzkreislaufkranke Menschen weisen vor allem in der Nacht einen niedrigen Melatoninspiegel auf und entwickeln dementsprechend präferentiell nächtens einen hohen Blutdruck bzw. andere Herzkreislaufkomplikationen. Indirekt kann damit die Weiterentwicklung einer Niereninsuffizienz (mit Gefahr der späteren Notwendigkeit von Dialysebehandlungen oder Nierentransplantationen) gebremst werden, welche vor allem eine Folge zu hohen Blutdrucks ist. Durch zahlreiche unabhängige Untersuchungen ist verifiziert: ein niedriger nächtlicher Melatoninspiegel ist ein zusätzlicher Risikofaktor für die Ausbildung von Krebs und besonders von hormonabhängigen Tumoren wie Prostatakrebs und Mammakarzinom (Brustkrebs).
Eine Tagescreme sollte am Morgen direkt nach der gründlichen Reinigung nicht nur auf das Gesicht aufgetragen werden, sondern auch auf den Hals und das Dekolleté. Anti-Aging-Cremes dienen der Entgegenwirkung der Hautalterung und bedienen sich dabei verschiedener Wirkstoffe. Genaueres zu den Inhaltsstoffen kannst du dem Abschnitt „Kaufkriterien“ weiter unten auf dieser Seite entnehmen.
Profil: Gründete 1997 das Dermatologikum Hamburg (Praxis und Tagesklinik), war zuvor Universitätsprofessor für Dermatologie (Universitätsklinikum Eppendorf). Individuelle "Pro-Youthing-Beratung" mit maßgeschneiderten Therapien. Eigene Hautpflegelinie ("SBT Skin Biology Therapy"). Schwerpunkte: Laser, Unterspritzung, Botox. Stephansplatz 5, Hamburg, Tel. 040/35 10 75-0, dermatologikum.de

Diese Behandlung verleiht der Haut strahlenden Glanz und Frische. Sie wirkt gegen Probleme der vorzeitigen Hautalterung durch Sonneneinwirkung, Dyschromie der Haut, Mimikfältchen, ostiofollikuläre Einsenkungen und tiefere Falten. Die spezielle Behandlung begünstigt die Zellregenerierung, mildert Flecken und Makel und verbessert das Hautbild bereits ab der ersten Anwendung.
Profil: Gründete 1997 das Dermatologikum Hamburg (Praxis und Tagesklinik), war zuvor Universitätsprofessor für Dermatologie (Universitätsklinikum Eppendorf). Individuelle "Pro-Youthing-Beratung" mit maßgeschneiderten Therapien. Eigene Hautpflegelinie ("SBT Skin Biology Therapy"). Schwerpunkte: Laser, Unterspritzung, Botox. Stephansplatz 5, Hamburg, Tel. 040/35 10 75-0, dermatologikum.de

Wer nicht peelt, braucht keine tolle Creme, das wäre reine Verschwendung. Denn abgestorbene Hautschüppchen legen sich wie Dachziegel auf der Oberfläche ab und versiegeln sie regelrecht. Wertvolle Inhaltsstoffe können nicht in die unteren Hautschichten eindringen, die Poren verstopfen, der Teint wirkt fahl, wir sehen älter aus und es entstehen Pickel. Wer dagegen die Haut mehrmals in der Woche sanft abschält, sorgt für freie Poren und ein schönes Hautbild. Wer zu Rötungen neigt, sollte Enzym-Peelings statt einem Peeling mit Schleifpartikeln verwenden.

Eine Nachtcreme wirkt regenerierend und reparierend für deine Haut. Während du schläfst erholt sich dein Körper und mit ihm auch die Haut. In dieser Phase ist sie aber nicht untätig, sondern kann besser als tagsüber Nährstoffe aufnehmen. Die Nachtcreme sollte daher direkt vor dem Zubettgehen aufgetragen werden, selbstverständlich aber erst nach einer gründlichen Hautreinigung.
Mit zunehmendem Alter verliert die Haut ihre Elastizität und Spannkraft. Das ist ein ganz natürlicher Prozess. Auch wenn Sie nicht rauchen, ausreichend trinken und schlafen, gesund essen und sich nicht zu häufig ungeschützt der Sonne oder dem Solarium aussetzen – Falten kann man zwar durch eine gesunde Lebensführung zeitlich hinauszögern, ganz entgehen kann der Alterung der Haut jedoch niemand.

Für Frauen in den Wechseljahren, die mit Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Sex, Blasenschwäche oder anderen Beschwerden zu kämpfen haben und mit hormonfreien Befeuchtungsmitteln (Gele, Zäpfchen, Cremes) oder Beckenbodentraining keine Linderung erzielen können, kann eine Laserbehandlung verlorene Lebensqualität zurückbringen. Auch für Frauen, die auf Hormone verzichten wollen oder müssen, können die Behandlungen eine gute Alternative sein – und haben dann rein gar nichts damit zu tun, dass man sich „untenrum hübsch“ für die Männer macht. Hierbei geht es ausschließlich um das weibliche Wohlbefinden – und das sollte immer an erster Stelle stehen. Fraglich sind dagegen rein kosmetische Eingriffe, sogenannte Labioplastiken, bei denen beispielsweise chirurgisch die Schamlippen verkürzt werden. Hier sollten die Beweggründe für den Eingriff ganz genau hinterfragt werden - nur um einem Schönheitsideal gerecht zu werden oder eventuell dem Partner besser zu gefallen sollte sich keine Frau einer derartigen Behandlung unterziehen.


Häufig wird eine hohe tägliche Zufuhr der Vitamine A, C und E empfohlen sowie von Selen, um die schädliche Wirkung der freien Radikale zu bremsen. Bei einem solchen Vorgehen müssten die entsprechenden Substanzen allerdings in hoher Dosierung lebenslang gegeben werden. Zu hohe Vitamin-C-Gaben führen wiederum zu einem Ansteigen der Konzentrationen an freien Radikalen insbesondere in Anwesenheit von freiem Eisen, was eine mögliche Wirkung in Frage stellt. Außerdem wird häufig geraten, auf rotes Fleisch, tierische Fette, Zucker, regelmäßigen Kaffee- und Alkoholkonsum und Nikotin zu verzichten. Statt Rotwein wird eher „Roter Traubensaft“ oder „Weintraubenextrakt aus roten Trauben und Kernen“ empfohlen.[17] Die Gelatine-Hersteller behaupten, dass durch die Einnahme von täglich 10 Gramm ihres Produktes unter anderem das Bindegewebe gefestigt und die Faltentiefe der Haut gemindert werde.[18]

Heutzutage ist Anti Aging nicht mehr nur ein Marketingbegriff, sondern es beschreibt vielmehr das Bestreben, das biologische Altern des Menschen zu verlangsamen. Für das innere und äußere (sichtbare) Altern sind viele entscheidende Faktoren verantwortlich. Neben den eigenen Genen, den äußeren Umwelteinflüssen und dem Lebensstil sind dies auch der Hormonhaushalt und das biochemische Altern, bei dem freie Radikale eine wichtige Rolle spielen. In der Kosmetik haben insbesondere die sogenannten Schönheits-OPs inklusive Botox & Co. in den letzten Jahrzehnten einen wahren Boom erfahren. Da aber gemäß einer aktuellen Befragung 93 % der Frauen nach natürlichen Anti-Aging-Lösungen suchen, sind vor allem andere Methoden gefragt.
Hyaluronsäure soll für glatte und strahlende Haut sowie feste Nägel und glänzende Haare sorgen. Der Körper selbst produziert Hyaluronsäure, denn sie ist ein fester Bestandteil des Bindegewebes. Das Besondere an Hyaluronsäure: Sie kann bis zu sechs Liter Wasser speichern. Bereits ab Mitte 20 beginnt allerdings die natürliche Hyaluronsäure im Bindegewebe abzunehmen, die Folge sind erste Falten. Kosmetische Produkte mit dem Wirkstoff Hyaluronsäure können daher einen positiven Einfluss auf die Haut nehmen und kleine Fältchen optisch glätten. Es gibt verschiedene Pflegeprodukte von Cremes und Seren über Make-up und Ampullen zum Trinken. Cremes und Seren erzielen laut Hautarzt die besten Ergebnisse, ebenso kann Make-up mit Hyaluron einen positiven Effekt haben. Hyaluronsäure zum Trinken ist laut Experte weniger wirkungsvoll (in diesem Artikel finden Sie alle Aussagen des Hautarztes zum Wirkstoff Hyaluronsäure). Verwenden Sie beispielsweise ein Hyaluronsäure-Serum, das Sie täglich vor dem Zubettgehen auftragen können. 
Profil: Langjähriger Oberarzt an der Klinik für Dermatologie der Charité in Berlin-Mitte. Schult Ärzte im In- und Ausland in der richtigen Anwendung von Botox und injizierbaren Fillern. Mitherausgeber mehrerer Fachbücher zur ästhetischen Dermatologie. Schwerpunkte: Botox, Faltenunterspritzung, Laser. Kurfürstendamm 183, Berlin, Tel. 030/616 21 18 30, kudamm183.de
Auch Mineralstoffe unterstützen die natürliche Nährstoffversorgung der Haut: Silizium, das den Zusammenhalt der Zellen stärkt und die Haut dichter und fester macht. Die natürliche Feuchtigkeit kann nicht verdunsten, und es entstehen keine Trockenheitsfältchen. Magnesium hilft den Hautzellen, sich mit Sauerstoff zu versorgen, und es beruhigt. Kalzium soll den Erneuerungsprozess der Zellen unterstützen, wodurch die Haut wieder dicker und glatter wird. Diesen Effekt zeigt auch Phosphor. Folsäure soll vor Zellkernschäden schützen.
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Hier werden Fäden aus Polymilchsäure mit einer feinen Nadel in örtlicher Betäubung unter die Haut eingezogen. Dank kleiner Widerhäkchen verankern sie sich im Gewebe und straffen es. Zugleich sorgen die vom Körper abbaubaren Fäden für verstärkte Kollagenproduktion. "Dieses Verfahren ist ideal für Frauen mit gering bis mäßig erschlaffter Haut, die noch kein operatives Lifting brauchen oder möchten", sagt Dr. Hans-Ulrich Voigt, Hautarzt aus München. Nach dem Eingriff können ein bis zwei Tage lang blaue Flecke und Schwellungen auftreten. Dafür soll der Verjüngungseffekt bis zu zwei Jahre sichtbar sein. Kosten: ab 300 Euro. Infos: silhouette-soft.com
Beim Microneedling dringen winzige, feine Nadeln senkrecht in die Haut ein und regen die Collagenproduktion an. Die Haut wird besser durchblutet, wirkt straffer und jugendlicher. Das Microneedling setzen wir zur Hautstraffung und Hautverjüngung ein, zur Reduzierung von leichten, feinen Falten und Narben und zur Behandlung von Dehnungsstreifen, z.B. nach einer Schwangerschaft. Auch bei der Verminderung von Pigment- und Altersflecken ist Microneedling eine Option.
Heidelbeeren, Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, Paprika und Erdbeeren enthalten reichlich Vitamin C, die die Haut vor Zellschäden schützt. Wir brauchen sie auch, um kollagene Fasern aufzubauen, die das Bindegewebe stärken und elastisch halten. Außerdem besitzen Vitamin C und E (in Haselnüssen, Leinsamen, Peperoni, Kohl, Avocado) eine antioxidative Wirkung. Ebenso wichtig ist Beta-Carotin. Die Vorstufe des A-Vitamins fördert die Lichtverträglichkeit der Haut. Es steckt in Möhren, Roter Beete, Spinat und anderen Blattgemüsen.  
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