Auf dieser Grundlage werden dann gezielt weitere bildgebende oder auf die Funktion einzelner Organe abzielende Untersuchungen vorgenommen. So kann beispielsweise durch einen Glukosebelastungstest geklärt werden, ob Diabetes vorliegt. Ultraschall, Organspiegelungen (zum Beispiel von Magen oder Darm) und dreidimensionale Röntgen- oder Magnetfeldaufnahmen helfen bei der Suche nach Entzündungsprozessen und ggf. Krebsgeschwülsten.
Seltener verbirgt sich eine Durchblutungsstörung im Darm, eine sogenannte Angina abdominalis, hinter nahrungsabhängigen Schmerzen. Blutmangel bei der durchblutungsintensiven Verdauungsarbeit ist daran schuld (dieses Krankheitsbild und die Crohn-Krankheit wurden im Hinblick auf mögliche Verdauungsstörungen bereits weiter oben im Abschnitt 2, "Malassimilation", erwähnt).
dpa/Carsten Rehder/dpabild, dpa/Marcel Kusch/dpabild, Pexels, dpa/Sven Hoppe/Symbolbild, Getty Images/iStockphoto/Smileus, imago/ZUMA Press, Screenshot ARD, dpa/Arne Dedert/dpa, Getty Images/iStockphoto (2), CHIP, otto.de, dpa/Franziska Gabbert, dpa/picture alliance / dpa, Glomex (3), imago, Foto: Markus Scholz/dpa, FOL, Colourbox, imago images/TT, gettyimages, Facebook (Marty and Michael), FOCUS Online (5), DAZN, Bild: picture alliance/dpa, Screenshot/Wochit
Es dauert etwa 15 – 20 Minuten, bis das Sättigungsgefühl einsetzt. Wer in dieser Zeit sein Essen in sich rein schlingt, der gibt seinem Körper gar nicht erst die Möglichkeit satt zu werden. Das führt dazu, dass mehr Kalorien aufgenommen werden, als es bei langsamerem Essen der Fall wäre. Wenn Sie schnell abnehmen möchten, sollten Sie sich beim Essen Zeit lassen und es genießen, essen ist schließlich etwas Schönes. Außerdem hilft viel kauen bei der Verdauung, denn diese beginnt bereits im Mund. Der Speichel sorgt schon im Mund für die Zersetzung der Kohlenhydrate. Durch ausgiebiges Kauen entlasten Sie somit auch Ihren Magen und Darm.
Bei Weight Watchers werden keine Kalorien, sondern Punkte gezählt. Jedes Nahrungsmittel oder Gericht hat einen festen Punkte-Wert, der sich aus den enthaltenen Kalorien und dem Gehalt an Eiweiß, Zucker und gesättigten Fettsäuren errechnet. Lebensmittel mit viel Eiweiß haben entsprechend wenig Punkte, während Speisen mit viel Zucker dagegen viele Punkte besitzen. Das Weight Watchers Punktesystem soll den Teilnehmern dabei helfen, einen Überblick über die tägliche Kalorienmenge zu geben, ohne alles genau nachrechnen zu müssen.
Sodann können sich bei Darmentzündungen wie etwa die Crohn-Krankheit, oder aber infolge von Geschwülsten – beispielsweise gutartigen Tumoren des Dünndarms – Verengungen im Darm bilden. Das Passagehindernis kann einige Zeit nach dem Essen krampfartige Schmerzen auslösen. Je weiter weg vom Mund die Verengung liegt, desto größer kann der Zeitabstand zwischen Nahrungsaufnahme und Beschwerden sein.

Bei älteren Menschen gehört die Schilddrüsenüberfunktion zu den häufigsten Ursachen ungewollter Gewichtsabnahme. Typisch für eine dann möglicherweise vorliegende Altershyperthyreose ist, dass diese ansonsten aber eher symptomarm verläuft. Andererseits können Begleitsymptome wie Kräfteverfall, schneller Puls und Atemnot schon bei geringer Belastung im Vordergrund stehen. Diese Beschwerden zeigen möglicherweise eine mit der Überfunktion verbundene Herzschwäche an. Wenn Sie auf den Beitrag "Schilddrüsen-Überfunktion" klicken, erfahren Sie Genaueres zu diesem Krankheitsbild sowie zu den Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.
Autoimmunerkrankungen: Hier wird das Immunsystem plötzlich gegen bestimmte Strukturen im Körper aktiv: Es sieht sie als feindlich an. Warum das so ist, darüber besteht bislang Unklarheit. Als sicher gilt lediglich, dass es erbliche Einflüsse gibt. Die Autoimmunreaktionen verursachen Entzündungen – oft in mehreren Organen, darunter den Gelenken. Daher werden diese Erkrankungen auch zu den Systemerkrankungen gerechnet. Beispiele für Autoimmunstörungen, die mit Gewichtsverlust einhergehen, sind die rheumatoide Arthritis, die Polymalgia rheumatica, der Systemische Lupus erythematodes (SLE) und die Wegener-Granulomatose. Zu den beiden erstgenannten Krankheiten finden Sie Näheres im Ratgeber "Appetitlosigkeit", Abschnitt "Autoimmunerkrankungen".

Chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen: Obstruktiv bedeutet im Hinblick auf die Atmung, dass die Atemwege verengt sind und der Atemwiderstand in den Bronchien erhöht ist. Hier einzuordnende Erkrankungen wie beispielsweise chronische Bronchitis / COPD (die Abkürzung steht für chronisch-obstruktive Lungenkrankheit) bedingen eine vermehrte Atemtätigkeit. Die Betroffenen brauchen viel Kraft, um gegen den Widerstand auszuatmen. Dadurch und infolge vermehrter Entzündungsaktivität im Körper ist der Energiebedarf erhöht. Falls die Krankheitsvorgänge das Herz mitbelasten, setzt dies den Betroffenen noch mehr zu. Nicht selten verlieren sie deutlich an Gewicht.
Kombiniert mit Magnesium kann man die positive Wirkung auf den Gewichtsverlust noch weiter verstärken. Denn Magnesiummangel verhindert das Abnehmen. Magnesiummangel führt hingegen zu Blutzuckerschwankungen und diese wiederum zu Fressattacken, die bekanntlich nicht gerade förderlich sind, wenn man Gewicht verlieren möchte. Oft sind gerade Diäten magnesiumarm – und Fertigprodukte aus dem Supermarkt ebenfalls.
Zu den verarbeiteten Nahrungsmitteln zählen Produkte wie Brathähnchen, Kekse, Cracker, Chips, kommerzielle Müslis, Süssigkeiten, Backwaren und Fertiggerichte aller Art. Diese Produkte enthalten Transfette (siehe 1.), reichlich isolierte Kohlenhydrate (siehe 2.), meist zu viel Salz oder auch Glutamat (siehe 5.). Gleichzeitig liefern sie Ihnen kaum Vitalstoffe, so dass es keinen Sinn macht, diese Produkte zu essen – es sei denn, sie möchten auf ungesunde Weise an Gewicht zulegen.
Manche Betroffenen, die plötzlich bemerken, dass sie ohne nachvollziehbaren Grund abgenommen haben, neigen zunächst dazu, nicht gleich zum Arzt zu gehen. Schließlich ist eine schlankere Linie meist willkommen, wenn ansonsten alles normal erscheint. Insgeheim hält aber viele die Angst vor einer unangenehmen Diagnose zunächst vom Arztbesuch ab. Je nach Beschwerdebild und Befund ergibt sich die Diagnose dann womöglich erst verzögert. Dadurch kann auch mal wertvolle Zeit verlorengehen.
Der Hunger macht den Einkaufswagen voll und dann landen auch schnell mal ein paar ungesunde Dinge im Wagen. Forscher haben übrigens auch herausgefunden, dass sich der Hunger beim Einkaufen nicht nur auf den Konsum von Lebensmitteln auswirkt. Die Wahrscheinlichkeit, bei einer hungrigen Shoppingtour auch andere Dinge, wie Schuhe, Kleidung oder Elektrogeräte zu kaufen, steigt.
Auf die Stimmungslage eines Menschen wirkt sich bekanntlich auch das Vitamin D aus. Ein Mangel hingegen wird mit Depressionen in Verbindung gebracht. Vitamin D ist also ein idealer Begleiter des Safrans. Denn genau wie der Safran auch, hebt das Vitamin D nicht nur die Stimmung. Es scheint genauso Einfluss auf das Körpergewicht einer Person zu haben. Übergewichtige nämlich leiden überdurchschnittlich häufig an einem Vitamin-D-Mangel, behebt man diesen nun, so beobachtete man, fällt die Gewichtsabnahme leichter – z. B. bei jenen Menschen, die schon zig Diäten probiert haben und einfach nicht mehr abnehmen.
In den meisten Fällen ist eine Gewichtsabnahme ein angestrebter Effekt auf Basis veränderter Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, etwa einer Diät oder vermehrter körperlicher Aktivität. Unbeabsichtigte Verminderungen des Körpergewichts sind hingegen ein mögliches Zeichen für körperliche oder seelische Erkrankungen und sollten von einem Arzt untersucht werden.
Idealerweise trinkt man den grünen Smoothie zum Frühstück. So früh am Tag auf leeren Magen genossen können seine hochwertigen Vital- und Nährstoffe sofort resorbiert und in die Zellen eingebaut werden. Alle Informationen zu grünen Smoothies finden Sie hier: Grüne Smoothies – Die perfekte Mahlzeit. Sie haben nicht immer Zeit für die Zubereitung eines frischen Smoothies? Das macht nichts. Hochwertige Smoothies sind auch in Pulverform erhältlich. Achten Sie jedoch hier auf hohe Qualität!
Ideal ist es daher, die erste Mahlzeit am späten Vormittag (z. B. um 11 Uhr) zu sich zu nehmen und die zweite Mahlzeit am Nachmittag (z. B. um 16 Uhr). Eine dritte Mahlzeit fällt weg. Nicht jeder Mensch fühlt sich mit diesem Rhythmus wohl. Probieren Sie es einmal aus. Denn wenn Sie zu jenen gehören, die das intermittierende Fasten lieben, dann wird Ihnen das Abnehmen plötzlich viel leichter gelingen.
Intervalltraining ist ein intensives Training, bei dem sich schnell Erfolge zeigen. Intensive Intervalle wechseln sich mit kurzen aktiven Pausen ab. Diese werden so gestaltet, dass sich der Organismus nicht vollständig erholen kann, wodurch ein starker Trainingsreiz gesetzt wird. Durch die maximale Sauerstoffaufnahme entsteht ein gewisser Nachbrenneffekt, der auch nach dem Training für einen erhöhten Kalorienumsatz sorgt. Das hilft wiederum dabei schneller abzunehmen. Voraussetzung ist aber, dass man beim Training an seine Leistungsgrenze geht. Wer hier nicht schwitzt, macht etwas verkehrt.
Im Schlaf regenerieren wir uns und tanken Energie für den nächsten Tag. Wer ausgeschlafen ist, der ist konzentrierter und ausgeglichener. Die Bereitschaft für Aktivität tagsüber steigt und vieles fällt leichter. Auch der Kampf gegen Heißhungerattacken. Bei unruhigem Schlaf produziert der Körper außerdem das appetitanregende Hormon Ghrelin, was Übergewicht begünstigt.
×