Schwerer als abzu­nehmen ist es, nach einer erfolg­reichen Diät das Gewicht zu halten. Von den Diäten im Test gibt kaum eine Tipps zum lang­fristigen Gewicht­halten. Hier hilft das Gewichts­kontroll­register der USA weiter. In ihm sind Tausende Menschen registriert, die durch eine Diät mindestens 14 Kilo leichter wurden: Schlank bleibt demnach, wer täglich frühstückt, sich gut eine Stunde am Tag bewegt, weniger als zehn Stunden pro Woche fernsieht – und sich zumindest einmal pro Woche wiegt.
Das Online-Abnehmprogramm beinhaltet einen persönlichen Ernährungs- und Trainingsplan. 3 Workouts wöchentlich à 20 Minuten sollen bereits genügen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Für die Workout-Videos müsst ihr nicht unbedingt ins Fitnessstudio, sondern könnt auch ganz einfach von zu Hause trainieren. Es gibt zudem mehr als 130 Rezepte zum Nachkochen (inklusive veganer Rezepte), Motivationstricks und Zugang zu einer geschlossenen Facebook-Abnehmgruppe.
Der Arbeitsumsatz ist die Energiemenge, die der Körper innerhalb eines Tages benötigt, um körperlich und geistig aktiv zu sein und arbeiten zu können – leicht, mittelschwer, schwer. Arbeitsumsatz und Grundumsatz ergeben den Gesamtenergiebedarf. Einfluss nehmen hier auch die Klimaverhältnisse, Hormone, Stress, zahlreiche Krankheiten, etwa solche mit Fieber, Operationen und andere Faktoren.
Abnehmen ist oft eine Herausforderung. Noch schwieriger scheint es, das mühsam erreichte Wunschgewicht auch dauerhaft zu halten. Mit dem nötigen Wissen wird aber sowohl das Abnehmen als auch das Halten des Gewichts zum Kinderspiel. Setzen Sie die folgenden 15 Schlankheitstipps in Ihrem persönlichen Ernährungsplan um. Innerhalb von vier Wochen werden Sie nicht nur abnehmen, sondern sich ausserdem schöner, jünger und leistungsfähiger fühlen.
Im Test entpuppte sich keines der 10 ausgewählten Diät­programme als komplett unge­eignet. Die besten drei Angebote – eBalance, Gesund abnehmen, der Abnehmcoach xx-well.com – bekamen ein Gut im Gesamt­urteil. Ein sehr stimmiges Konzept haben eBalance, Gesund abnehmen, Slimcoach, Vida Vida und Weight Watchers Online. Sie animieren dazu, Ernährungs- und Lebens­stil sowie körperliche Aktivitäten zu analysieren und zu verändern. Und bei fast allen Portalen ist ein Gewichts­verlust wahr­scheinlich – voraus­gesetzt, der Nutzer macht wirk­lich aktiv mit. Eine Ausnahme ist 5plus2. Dieses Konzept taugt eher dazu, Pfunden vorzubeugen als sie loszuwerden.
Süsse und gleichzeitig gesunde Riegel ohne Zucker, ohne Weissmehl und auch ohne gesundheitsschädliche Fette können Sie sich im Bio-Onlinehandel oder im Naturkostladen/Reformhaus besorgen. Auch sind gesunde Süssigkeiten sehr schnell selbst gemacht. Sogar Schokolade lässt sich binnen einer halben Stunde aus gesunden Zutaten und in schmelzend-köstlicher Qualität selbst zubereiten.
Symptome: Zu den führenden Symptomen bei Linksherz- und globaler Herzschwäche gehören außer den zuvor genannten auch Beschwerden wie schnelle Ermüdung und Atemnot bei körperlicher Aktivität, die zunehmend eingeschränkt ist. Häufig verspüren die Betroffenen auch Herzschmerzen. Im fortgeschrittenen Stadium sind sie sehr schwach und neigen zu beschleunigter Atmung.
Wurmerkrankungen: Insgesamt sind Wurmerkrankungen in Europa bei Erwachsenen selten geworden. Kinder infizieren sich jedoch häufiger, etwa mit Madenwürmern (Oxyuren). Über verunreinigte Gegenstände oder Nahrungsmittel gelangen Wurmeier oder Larven in den Darm, wo sie zu Würmen heranwachsen. Die Weibchen legen ihre Eier am Darmausgang ab. Das führt oft zu Juckreiz am After, vor allem nachts. Die betroffenen Kinder schlafen schlecht und sind tagsüber quengelig und müde. Leicht gelangen auch neue Wurmeier von der Hand in den Mund, der Infektionskreis schließt sich. Befall mit Spul- (Ascaris lumbricoides) oder bestimmten Bandwürmern (Cestoden) verursacht bei Kindern wie Erwachsenen in ausgeprägten Fällen Unwohlsein, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit – mitunter aber auch Heißhunger – und Gewichtsverlust.

Hatten Sie in letzter Zeit viel Stress bei der Arbeit oder ein Zwischenfall innerhalb der Familie? Dann kann das der Grund für Ihren Gewichtsverlust sein. Denn Stress kann zu einem deutlich gesteigerten Energiebedarf führen, da die Stresshormone den Stoffwechselprozess anfeuern. Hinzu kommt, dass Menschen in Stresssituationen weniger Appetit haben und dadurch weniger essen. Diese Kombination aus erhöhtem Energiebedarf und mangelnder Energiezufuhr führt dann auf Dauer zu einer Gewichtsabnahme. Sobald der Stress nachgelassen hat, reguliert sich die Situation meist von alleine.
Medikamente gegen Krebs (Chemotherapeutika oder Zytostatika), Abführmittel, bestimmte Arzneien gegen Asthma wie zum Beispiel Theophyllin (heute nur noch Reservemittel), Schilddrüsenhormonpräparate, sogenannte Herzglykoside (Digitalispräparate) oder Antidiabetika wie Metformin können auf unterschiedliche Weise zu einem Gewichtsverlust beitragen. Auch Genussmittel wie Alkohol und Nikotin oder Drogen wie Kokain sind hier zu nennen. Nikotin steigert den Energieverbrauch des Körpers, dämpft den Appetit, etwa auch die Lust auf Süßes, und scheint den Fettansatz etwas zu bremsen. Alles zusammen erklärt, warum bei einem Rauchstopp und gleichbleibender Kalorienzufuhr das Körpergewicht zumindest kurzfristig ins Plus gerät. Dies sollte Rauchstoppwillige aber nicht abschrecken. Leichtes Übergewicht (siehe oben: BMI) ist für die Gesundheit auf jeden Fall besser als Untergewicht, Rauchen dagegen schädigt den Körper fast auf der ganzen Linie. Wer sich als Ex-Raucher auf einen rundum gesünderen Lebensstil einstellt, wird auf Dauer sicher auch sein Gewicht gut in der Balance halten.
Unterfunktion der Hirnanhangdrüse (Hypophysenvorderlappeninsuffizienz): Insuffizienz bedeutet Funktionsstörung oder -verlust. Die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) sitzt im Gehirn und regt die Nebennieren (siehe nächster Abschnitt), Schilddrüse, Hoden und Eierstöcke sozusagen "von oben" zur Hormonbildung an. Bei Funktionsstörungen dieser Drüsen kommt es zum Mangel an den entsprechenden Hormonen. Das zieht wiederum vielfältige Beschwerden nach sich. Unter anderem kann ungewollter Gewichtsverlust auftreten.
Sie halten den Insulinspiegel oben und verhindern auf diese Weise, dass Fett abgebaut werden kann. Isolierte Kohlenhydrate liefern Ihnen nichts als Kalorien – keine Vitalstoffe, keine Mineralstoffe, keine Spurenelemente und keine nützlichen sekundären Pflanzenstoffe. Es gibt also keinen Grund, sie zu essen. Meiden Sie Zucker und Weissmehl und alle Produkte, die diese zwei Nahrungsmittel enthalten.
Gesund abnehmen und schlank bleiben? Viele Menschen, die an Übergewicht leiden und abnehmen wollen, haben bereits eine Odyssee hinter sich. Angelockt von Versprechungen wie “5 Kilos in 10 Tagen”, “Essen Sie was Sie wollen und nehmen Sie trotzdem dabei ab”, … oder ähnlichem, stehen Menschen immer wieder alle möglichen (und unmöglichen) Kuren, einseitigen Diäten und “Wunderbehandlungen” durch, nur um letztlich wieder zuzunehmen. Das muss nicht sein, hier unsere einfachen Alltagstipps zur Gewichtsreduktion für nachhaltigen Erfolg.
Bei älteren Menschen gehört die Schilddrüsenüberfunktion zu den häufigsten Ursachen ungewollter Gewichtsabnahme. Typisch für eine dann möglicherweise vorliegende Altershyperthyreose ist, dass diese ansonsten aber eher symptomarm verläuft. Andererseits können Begleitsymptome wie Kräfteverfall, schneller Puls und Atemnot schon bei geringer Belastung im Vordergrund stehen. Diese Beschwerden zeigen möglicherweise eine mit der Überfunktion verbundene Herzschwäche an. Wenn Sie auf den Beitrag "Schilddrüsen-Überfunktion" klicken, erfahren Sie Genaueres zu diesem Krankheitsbild sowie zu den Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.
Bei fortgeschrittener Rechtsherz- und globaler Herzschwäche kommt es zu Appetitlosigkeit, oft auch zu Verdauungsstörungen mit Übelkeit und Erbrechen. Im Zusammenspiel mit anderen Faktoren führt das zu einem Energiemangel und merklichem Gewichtsverlust. Dies sind immer ernste Zeichen. Welche Ursachen, Diagnose- und Therapieverfahren es bei Herzschwäche gibt, erfahren Sie im entsprechenden Beitrag "Herzschwäche (Herzinsuffizienz)".

Ein übersäuertes Milieu verhindert, dass Nähr- und Vitalstoffe vollumfassend in die Zelle gelangen und blockiert gleichzeitig den Abtransport von Stoffwechselschlacken aus dem Gewebe, so dass sich die Situation immer weiter verschlechtert. Schlacken, die nicht abtransportiert werden können, werden mit Fett gepolstert, damit Sie die empfindlichen Körpergewebe nicht schädigen können.
Appetit, sozusagen die lustbetonte Variante des Hungergefühls, ist spürbar psychisch geprägt. Eine verlockende Mahlzeit verführt bekanntlich leicht dazu, dass man stärker zugreift, als man möchte oder bräuchte. Hunger- und Appetitgefühle sind bei krankhaften Veränderungen oft gestört. Zum Beispiel können Entzündungsstoffe auch Hormonsysteme und Nervenbotenstoffe beeinflussen, die das Essverhalten mit steuern.

Störungen der Verdauung (Malassimilation): Krankheiten, die sich im Verdauungstrakt auswirken oder diesen unmittelbar betreffen, sind zu etwa einem Drittel für ungewollten Gewichtsverlust verantwortlich. Zugrunde liegen sowohl nicht bösartige als auch bösartige Erkrankungen. Verschiedenste Mechanismen können hier die Ernährung und Verdauung beeinträchtigen, sodass das Körpergewicht sinkt. In diesem Abschnitt geht es um sogenannte Malassimilations-Syndrome (Syndrome sind Krankheitsbilder mit mehreren Symptomen).
Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker

Wer sich jetzt gefragt hat, was er stattdessen abends nach dem Abendbrot oder einfach zwischendurch essen darf, dem sei gesagt: Es gibt eine Reihe gesunder Snacks und Superfoods (z.B. Chia-Samen, Avocados, Flohsamen, Kokosöl, Konjak, Kokosblütenzucker), die ihr bedenkenlos naschen dürft. Gemeint sind nicht nur Obst und Gemüse, die ihr in mundgerechte Stücke zurechtschneiden könnt, sondern auch (ungesalzene) Nüsse, griechischer Joghurt oder Oliven.
Leitsymptome sind neben dem Gewichtsverlust chronische Durchfälle und / oder sogenannte Fettstühle, da oft die Fettaufnahme im Darm beeinträchtigt ist. Dadurch kann nicht nur ein Nährstoffmangel, sondern auch ein Vitamin- und Mineralstoffdefizit auftreten. Mögliche Folgen: Schwellungen durch Eiweißverlust, Blutarmut durch Vitamin-B12- oder Folsäuremangel, Muskelschwäche bei zu niedrigem Kalium im Blut, Muskelkrämpfe infolge Kalziummangels, der wie Vitamin-D-Mangel auch die Knochen schwächen kann, Nachtblindheit durch zu wenig Vitamin A, Blutungsneigung, wenn es an Vitamin K fehlt. Hinzukommen weitere Symptome durch die verursachenden Krankheiten selbst.
Wenn Sie ungewollt Gewicht verloren haben, dann kann dies an Medikamenten liegen, die Sie zur Zeit einnehmen. Medikamente gegen Krebs, Schilddrüsenhormonpräparate oder Antidiabetika können auf unterschiedliche Weise zu einem Gewichtsverlust beitragen. Auch Alkohol oder Nikotin können die Ursache sein. Nikotin steigert den Energieverbraucht des Körpers und vermindert zusätzlich den Appetit und die Lust auf Süßes. Alkohol führt besonders morgens zu mangelndem Appetit und sorgt durch Erbrechen für einen Gewichtsverlust.
Der Artischockenextrakt hingegen ist natürlich koffeinfrei und wirkt als Schlankmacher auf ganz unterschiedlichen Ebenen: Artischockenextrakt hilft bei der Entgiftung und Entschlackung (je weniger Gifte und Schlacken, umso schneller nimmt der Organismus ab), beschleunigt direkt den Fettabbau, mässigt nach dem Essen den Blutzuckerspiegel und verhindert Heisshungerattacken. Alle diese Eigenschaften sind mehr als willkommen, wenn man abnehmen möchte. Mehr darüber haben wir in diesem Text beschrieben: Heisshunger einfach stoppen.
Zu Beginn dieser Ernährungs-Umstellung kann es deshalb sein, dass du das „Low-Carb-Fieber“ bekommst. Der Begriff beschreibt einen Zustand, in dem du dich schlapp, reizbar und ständig hungrig fühlst und womöglich auch Kopfschmerzen hast. Hervorgerufen werden diese Symptome durch den Verzicht auf Kohlenhydrate. Das „Fieber“ verschwindet nach wenigen Tagen aber meist wieder. Natrium oder heiße Brühe können in dieser Anfangsphase helfen.
Manche Betroffenen, die plötzlich bemerken, dass sie ohne nachvollziehbaren Grund abgenommen haben, neigen zunächst dazu, nicht gleich zum Arzt zu gehen. Schließlich ist eine schlankere Linie meist willkommen, wenn ansonsten alles normal erscheint. Insgeheim hält aber viele die Angst vor einer unangenehmen Diagnose zunächst vom Arztbesuch ab. Je nach Beschwerdebild und Befund ergibt sich die Diagnose dann womöglich erst verzögert. Dadurch kann auch mal wertvolle Zeit verlorengehen.
Der Arbeitsumsatz ist die Energiemenge, die der Körper innerhalb eines Tages benötigt, um körperlich und geistig aktiv zu sein und arbeiten zu können – leicht, mittelschwer, schwer. Arbeitsumsatz und Grundumsatz ergeben den Gesamtenergiebedarf. Einfluss nehmen hier auch die Klimaverhältnisse, Hormone, Stress, zahlreiche Krankheiten, etwa solche mit Fieber, Operationen und andere Faktoren.
Mit den 15 oben genannten Punkten und mit Hilfe unserer Rezepte-Datenbank fällt es Ihnen nun nicht mehr schwer, sich einen individuellen Ernährungsplan zusammen zu stellen. Wenn Sie Unterstützung bei der Erstellung eines Ernährungsplanes benötigen, dann können Sie einen ganzheitlichen Ernährungs- und Gesundheitsberater kontaktieren. Sie finden jedoch auch bei uns Anregungen für Ernährungspläne, z. B. hier:
Bei akuten und chronischen Infektionen ist der Appetit oft vermindert. Hinzu kommen oft Symptome wie Abgeschlagenheit und Leistungsschwäche. Manchmal sind diese Symptome die ersten Anzeichen dafür, dass im Körper etwas nicht stimmt. Infektionskrankheiten, die mit besonders starker Gewichtsabnahme einhergehen, sind zum Beispiel HIV/Aids und Tuberkulose.
Eine Gewichtsabnahme ist in vielen Fällen gewollt: Man isst bewusst weniger oder bewegt sich mehr, um eine negative Kalorienbilanz zu erreichen - die Pfunde schmelzen. Manchmal schwinden Appetit und Kilos aber auch ungewollt. Hält das über längere Zeit an oder kommt es zum Gewichtsverlust, obwohl man normal isst, kann eine Erkrankung der Grund sein. Lesen Sie hier, welche Gründe eine Gewichtsabnahme haben kann und wann Sie zum Arzt gehen sollten.
Kokosöl wird vom Körper bevorzugt zur Energiegewinnung und nicht als Fettspeicher eingesetzt. Wollte der Körper das Kokosöl in die Fettdepots schaffen, müsste er es erst langwierig in Speicherfett umbauen. Daher wird Kokosöl vom Körper eher wie Kohlenhydrate behandelt – jedoch ohne deren Nachteile. Kokosöl verursacht beispielsweise keine Blutzuckerspiegelschwankungen und damit auch keine Heisshungerattacken, wie das Kohlenhydrate oft tun.

Kombiniert mit Magnesium kann man die positive Wirkung auf den Gewichtsverlust noch weiter verstärken. Denn Magnesiummangel verhindert das Abnehmen. Magnesiummangel führt hingegen zu Blutzuckerschwankungen und diese wiederum zu Fressattacken, die bekanntlich nicht gerade förderlich sind, wenn man Gewicht verlieren möchte. Oft sind gerade Diäten magnesiumarm – und Fertigprodukte aus dem Supermarkt ebenfalls.
Im Grunde: Jedes! Denn alle Formen von Ausdauersport regen die Fettverbrennung und den Stoffwechsel an, trainieren die Kondition und wirken sich auf unterschiedliche Art und Weise auf die Muskulatur aus. Gerade für Anfänger empfiehlt es sich aber, eine leichte Sportart zu wählen, um motiviert zu bleiben. Stark übergewichtige Personen sollten sich langsam an Ausdauersportarten, wie Nordic Walking, Radfahren oder Schwimmen, herantasten. Oder mit einem einfachen Krafttraining starten und langsam in ein gelenkschonendes Konditionstraining übergehen.

Seltener verbirgt sich eine Durchblutungsstörung im Darm, eine sogenannte Angina abdominalis, hinter nahrungsabhängigen Schmerzen. Blutmangel bei der durchblutungsintensiven Verdauungsarbeit ist daran schuld (dieses Krankheitsbild und die Crohn-Krankheit wurden im Hinblick auf mögliche Verdauungsstörungen bereits weiter oben im Abschnitt 2, "Malassimilation", erwähnt).
Jeder freut sich, wenn nach einer Diät endlich die Pfunde purzeln. Aber was ist, wenn die Gewichtsabnahme unbeabsichtigt passiert? In diesem Fall kann das plötzliche Abnehmen ein Zeichen für eine körperliche oder seelische Erkrankung sein. Wenn Sie in den letzten 6 Monaten mehr als 10 Prozent Ihres Körpergewichts verloren haben, sollten Sie besser einen Arzt aufsuchen, dies rät die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Eine Gewichtsabnahme führt nämlich auch immer zu einem Verlust von wichtigen Substanzen, wie Salz und Mineralien. Die folgenden sechs Ursachen können Gründe für einen ungewollten Gewichtsverlust sein:
Bitterstoffe fördern die Leberfunktionen und kurbeln auf diese Weise den Stoffwechsel an. Bitterstoffe verändern überdies langfristig das Geschmacksempfinden, so dass Süssigkeiten alsbald nicht mehr schmecken, was sich natürlich sehr günstig auf die Gewichtsabnahme auswirkt. Bitterstoffe können mit Hilfe unterschiedlicher Präparate aufgenommen werden.
Schmerzen nach dem Essen – weitere Erkrankungen im Verdauungstrakt: Mitunter lösen Schmerzen kurz nach dem Essen oder Übelkeit Angst vor der Nahrungsaufnahme aus (Fachbegriff Sitophobie). Ursache dafür kann einmal ein Magengeschwür sein. Zum anderen kommen chronische Entzündungen oder Tumoren infrage, etwa der Bauchspeicheldrüse oder Gallenwege. Auch eine sogenannte Achalasie, eine seltene Störung der Beweglichkeit und Transportfunktion der Speiseröhre, kann mitunter dahinterstecken.
Das gezielte extreme Hungern bei Essstörungen, vor allem bei der Magersucht (Anorexia nervosa) und teilweise auch bei der Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa), führt zu einer mitunter lebensgefährlichen Gewichtsabnahme. Auch bei Stress oder anderen psychischen Erkrankungen, zum Beispiel Depressionen, treten häufig Gewichtsveränderungen auf, weil die Betroffenen die "Lust am Essen" verloren haben oder sich gezielt schädigen wollen. 
Wir wollen immer unser Idealgewicht erreichen – doch was genau ist das eigentlich? Medizinisch gesehen gibt es keinen Konsens, was das natürliche Körpergewicht eines Menschen sein sollte. Trotzdem existieren verschiedene Bemessungsformen zur Ermittlung des Normalgewichts. Auskunft über unser Idealgewicht gibt etwa der BMI-Rechner – die WHO verwendet den Body-Mass-Index und definiert das optimale Gewicht mit einem BMI von 18,5 bis 24,9. Wer darüber liegt, hat Übergewicht, wer darunter liegt, Untergewicht. Menschen mit Werten jenseits der 30 haben Adipositas.

Früher oder später stellt sich jeder Mal der großen Herausforderung: dem Abnehmen. Wer Gewicht verlieren möchte, muss jedoch keine Crash-Diäten machen, sondern vor allem auf eine langfristige Ernährungsumstellung setzen. Wir verraten, welche Abnehm-Kuren Sinn ergeben, ob es überhaupt möglich ist, schnell abzunehmen und was wir eigentlich unter dem Idealgewicht verstehen. Darüber hinaus bekommt ihr die wichtigsten Antworten auf folgende Fragen: Welche Diät hilft wirklich? Warum ist Sport eine Stütze bei der Gewichtsreduktion? Und wo lauern eigentlich die größten Diät-Fehler auf dem Ernährungsplan?
Eine Gewichtsabnahme kann zudem bei Menschen auftreten, die Drogen konsumieren. Dazu gehört – obwohl er viele Kalorien hat - auch Alkohol. Denn wer über längere Zeit hinweg übermäßig Bier, Wein & Co. trinkt, bringt seinen Organismus in einen Nährstoffmangel, da Alkoholiker immer mehr „leere“ Kalorien über den Alkohol aufnehmen. Das führt zu Mangelernährung und Gewichtsabnahme.

Die Entsäuerung ist hier also ein wichtiger Schritt, der mit oder kurz nach der Ernährungsumstellung sinnvoll ist. Wird die Entsäuerung zeitgleich mit der Umstellung der Ernährung durchgeführt, kann dies den Körper überlasten und zu Entgiftungs- und auch Unverträglichkeitsreaktionen führen. Gehen Sie also langsam vor – besonders dann, wenn Sie sich bisher eher ungesund ernährt hatten oder wenn Sie an chronischen Krankheiten leiden.
Wer aktiv ist, verbraucht mehr Kalorien. Versuchen Sie Bewegung in Ihren Alltag einzubauen. Laufen Sie zu Fuß, statt das Auto zu nutzen, steigen Sie Treppen, statt den Aufzug zu nehmen. Gehen Sie abends eine Runde spazieren, bevor Sie sich auf der Couch niederlassen. Sport, zum Beispiel gemeinsam mit Freunden, wäre ideal, sofern gesundheitlich nichts dagegen spricht. Wer länger nicht trainiert hat oder neu mit einer Sportart beginnen will, sollte sich vorab vom Arzt durchchecken lassen!
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