Ein schlechter Ernährungszustand reduziert aber nicht nur die Lebensqualität, sondern geht generell mit einer kürzeren Lebenserwartung einher. Zudem schwächt er die Widerstandskraft. Krankheiten können komplikationsträchtiger sein. Schon ab einem BMI von "nur" 24 kg/m2 sollten die Betroffenen regelmäßig das Körpergewicht kontrollieren. Konkreter Handlungsbedarf besteht bei BMI-Werten kleiner /gleich 20 kg/m2 (siehe oben) beziehungsweise bei Gewichtsverlusten ab 2 Kilogramm in kurzer Zeit. Die Ernährungstherapie greift auf mehreren Stufen: individuell zusammengestellte, an Energie- und Vitalstofflieferanten reiche Normalkost, ergänzende Trinknahrung, Sondenkost, künstliche Ernährung. Der Arzt wird das Vorgehen mit den Betroffenen, Angehörigen, Pflegenden und betreuenden Diätberatern abstimmen.
Es dauert etwa 15 – 20 Minuten, bis das Sättigungsgefühl einsetzt. Wer in dieser Zeit sein Essen in sich rein schlingt, der gibt seinem Körper gar nicht erst die Möglichkeit satt zu werden. Das führt dazu, dass mehr Kalorien aufgenommen werden, als es bei langsamerem Essen der Fall wäre. Wenn Sie schnell abnehmen möchten, sollten Sie sich beim Essen Zeit lassen und es genießen, essen ist schließlich etwas Schönes. Außerdem hilft viel kauen bei der Verdauung, denn diese beginnt bereits im Mund. Der Speichel sorgt schon im Mund für die Zersetzung der Kohlenhydrate. Durch ausgiebiges Kauen entlasten Sie somit auch Ihren Magen und Darm.
Chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen: Obstruktiv bedeutet im Hinblick auf die Atmung, dass die Atemwege verengt sind und der Atemwiderstand in den Bronchien erhöht ist. Hier einzuordnende Erkrankungen wie beispielsweise chronische Bronchitis / COPD (die Abkürzung steht für chronisch-obstruktive Lungenkrankheit) bedingen eine vermehrte Atemtätigkeit. Die Betroffenen brauchen viel Kraft, um gegen den Widerstand auszuatmen. Dadurch und infolge vermehrter Entzündungsaktivität im Körper ist der Energiebedarf erhöht. Falls die Krankheitsvorgänge das Herz mitbelasten, setzt dies den Betroffenen noch mehr zu. Nicht selten verlieren sie deutlich an Gewicht.
Wer gesund abnehmen möchte, sollte mittags nicht zu Burger und Pommes greifen, sondern ein Essen wählen, das lange satt macht. Studien haben gezeigt, dass Olivenöl den Appetit für mehrere Stunden dämpft. Darüber hinaus kurbeln die ungesättigten Fettsäuren und der hohe Phenolgehalt die Fettverbrennung an. Dann steht den Spaghetti Aglio e Olio ja zukünftig nichts mehr im Wege.

Es dauert etwa 15 – 20 Minuten, bis das Sättigungsgefühl einsetzt. Wer in dieser Zeit sein Essen in sich rein schlingt, der gibt seinem Körper gar nicht erst die Möglichkeit satt zu werden. Das führt dazu, dass mehr Kalorien aufgenommen werden, als es bei langsamerem Essen der Fall wäre. Wenn Sie schnell abnehmen möchten, sollten Sie sich beim Essen Zeit lassen und es genießen, essen ist schließlich etwas Schönes. Außerdem hilft viel kauen bei der Verdauung, denn diese beginnt bereits im Mund. Der Speichel sorgt schon im Mund für die Zersetzung der Kohlenhydrate. Durch ausgiebiges Kauen entlasten Sie somit auch Ihren Magen und Darm.


Schmerzen nach dem Essen – weitere Erkrankungen im Verdauungstrakt: Mitunter lösen Schmerzen kurz nach dem Essen oder Übelkeit Angst vor der Nahrungsaufnahme aus (Fachbegriff Sitophobie). Ursache dafür kann einmal ein Magengeschwür sein. Zum anderen kommen chronische Entzündungen oder Tumoren infrage, etwa der Bauchspeicheldrüse oder Gallenwege. Auch eine sogenannte Achalasie, eine seltene Störung der Beweglichkeit und Transportfunktion der Speiseröhre, kann mitunter dahinterstecken.
Wer häufig vor dem PC oder Fernseher isst, wird statistisch betrachtet mehr essen, als wenn am Tisch gegessen wird. Der Grund: Mit weniger Ablenkung essen wir bewusster und achtsamer für die Lebensmittel auf unserem Teller. Das Gleiche gilt übrigens, wenn wir in größerer Gesellschaft essen. Auch hier schaufeln wir mehr Essen auf dem Teller, zum einen, weil wir es anderen nachmachen, zum anderen, weil die Nahrungsaufnahme in Gesellschaft mehr Spaß macht. Psychologisch gesehen sollten wir zudem darauf achten, keine allzu großen Teller zu benutzen, denn: Je größer der Teller, desto mehr Lebensmittel finden auch darauf Platz. Und, ganz wichtig: Auch im Schlafmangel lauert die Diät-Falle. Denn der führt am nächsten Tag zu Heißhungerattacken – und verhindert, dass unser Abnehm-Wunsch zur Realität wird.
Die Größe des Tellers beeinflusst auch unser Sättigungsgefühl. Studien zum Thema „Beeinflussung des Verhaltens durch Design“ haben gezeigt, dass kleinere Teller unbewusst deutlich schneller in uns die Erwartungshaltung wecken, dass uns das Essen satt macht. Kleinere Teller können Ihnen also dabei helfen schneller abzunehmen, aber dass das mit der Espressountertasse nicht funktioniert, sollte klar sein.

Die meisten Abnehm­seiten im World Wide Web sprühen vor Optimismus: „Ich bin sicher, hier kann es jede und jeder wirk­lich schaffen“, macht die 54-jährige Magenta auf dem Diätportal xx-well Hoff­nung. „Hungern und Jo-Jo-Effekt sind Schnee von gestern“, verspricht Vida Vida. Das zieht viele an, die sich in ihrem Körper nicht wohl­fühlen. Seit zehn Jahren steigen die Mitglieder­zahlen von Diätportalen im Internet. Weight Watchers Online spricht von 80 000 Nutzern pro Woche, das Portal Gesund abnehmen, das zur Apotheken-Umschau gehört, von 649 000. Die meisten User sind weiblich und 30 bis 40 Jahre alt, aber auch 75-Jährige mischen mit. 10 bis 20 Prozent sind Männer.
Es klingt leicht und wird doch oft nicht eingehalten: Hören Sie auf zu essen, wenn Sie satt sind. Ob im Lokal oder zuhause: Sie müssen den Teller nicht leer räumen. Halten sie während des Essens immer wieder inne und horchen Sie in sich hinein, ob sie überhaupt noch hungrig sind. Signalisiert Ihnen Ihr Bauch, dass sein Bedürfnis nach Nahrung eigentlich befriedigt ist, dann legen Sie Messer und Gabel zur Seite.
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