Doch das Protein in den Shakes zum Abnehmen birgt noch eine weitere Gefahr – die Übersäuerung. Dies ist auch auf die sauren Stoffwechselprodukte in der Proteinverdauung zurückzuführen. Auch Milch oder Milchbestandteile können zur Übersäuerung beitragen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn Sie in Ihrer normalen Mahlzeit basische Lebensmittel verzehren, die die mögliche Übersäuerung abpuffern können.
Das Intervallfasten ist dennoch kein Freifahrtschein. „Auch wenn die Kalorien bei dieser Ernährungsform nicht relevant sind, sollten Sie sich dennoch nicht nur von Fast Food ernähren“, erklärt Petra Bracht. „In Kombination mit dem intermittierenden Fasten sorgt eine vollwertige, bevorzugt pflanzliche Ernährung dafür, dass Sie gesund bleiben und sich fit halten.“
Einen weiteren, bisher nicht bekannten Vorteil des Intervallfastens konnten Forscher außerdem in einer Mini-Studie  nachweisen: Intervallfasten hemmt den Appetit. Die elf Teilnehmer waren während ihrer Fastenperiode weniger hungrig, was sich auch durch die Messung des Ghrelin-Levels im Körper zeigte. Dabei handelt es sich um ein Hormon, das Hungergefühle auslöst.
Schnell abzunehmen bedeutet vor allem Stress für den Kopf. Neben Schokolade und Fast Food sollten Sie also auch mentale Belastungen vermeiden, da sonst der Heißhunger droht. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für sich, um den Kopf freizubekommen. Das kann ein Wellnesstag in der Therme sein oder ein gemütlicher Nachmittag auf dem Sofa mit einem guten Buch. Was auch immer Ihnen hilft, sich zu entspannen, tun Sie es.
Mit einer ausgewogenen Ernährung könnte das Intervallfasten dazu beitragen, das eigene Wohlbefinden zu steigern und zusätzlich lästige Pfunde zu verlieren. Das intermittierende Fasten ist somit nicht nur eine Diät, sondern eine Ernährungseinstellung, um das Gewicht zu halten und sich dabei wohl zu fühlen. In Kombination mit gesunden Rezepten und Sport zum Ausgleich im Alltag kann Intervallfasten eine gute Basis für langfristige (Abnehm-)Erfolge sein.
Da du bei einer Diät mit Shakes kein ständiges Hungergefühl haben sollst, ist es wichtig, dass diese Shakes ausreichend Ballaststoffe enthalten. Wie viel Ballaststoffe ein Mahlzeitenersatzprodukt enthält, kannst du anhand der Nährwerttabelle ablesen. Als ballaststoffreich gelten Lebensmittel mit einem Ballaststoffgehalt von mindestens 6 Gramm pro 100 Gramm. Erst ab 3 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm gilt ein Produkt als Ballaststoffquelle.[5]
Diät-Shakes nehmen Sie vermutlich über einige Wochen hinweg täglich zu sich. Ein wichtiges Kriterium ist hier deshalb der Geschmack. Auch wenn Sie ihn oft trinken, sollten Sie ihn gerne trinken. Denn nur so macht Abnehmen Spaß. Sie haben eine riesige Auswahl an verschiedenen Geschmacksrichtungen. Vom klassischen Schokoladenaroma bis zu fruchtiger Erdbeere oder Cocos Crisp. Hier können Sie das Produkt auswählen, welches Ihnen geschmacklich am besten zusagt.
Eine Dose enthält 500 Milligramm Pulver. Damit reicht diese Dose für zehn Portionen. In einer Portion sind 280 Kilokalorien, 32,1 Gramm Protein und 25,9 Gramm Kohlenhydrate enthalten. Laut Hersteller sollen zwei ersetzte Mahlzeiten mit diesem Shake beim Abnehmen helfen. Verzehren Sie einen Drink statt einer Mahlzeit täglich, kann Ihnen diese Vorgehensweise dabei helfen, Ihr Gewicht zu halten.
Schon seit der Steinzeit ist der menschliche Stoffwechsel auf Fastenphasen eingestellt. Herrschte Überfluss, dann aßen unsere Vorfahren ungehemmt, in Zeiten des Mangels blieb der Magen dafür einige Stunden oder Tage leer. Der menschliche Körper übersteht längere Hungerperioden, indem er in verschiedenen Organen und Geweben Energiereserven speichert und bei Bedarf wieder mobilisiert. Allerdings reduziert er auch den Energieverbrauch - und beginnt er nach einigen Tagen, Eiweiß in den Muskeln abzubauen.
In den 1960ern wurde entdeckt, dass mittelkettige Triglyceride (engl.: medium chain triglycerides (MCT)) mehr Ketonkörper und damit mehr Energie pro Masse-Einheit im Körper erzeugen als die überwiegend langkettigen Triglyceride normaler Essensfette.[1] MCTs werden auch effizienter absorbiert und schneller in die Leber über die (Leber-)Pfortader anstelle des lymphatischen Systems transportiert.[3] Vorteil für Patienten einer ketogenen Diät ist die Möglichkeit, den Massenanteil der Kohlenhydrate etwas zu erhöhen, um besser schmeckende und damit besser akzeptierte Gerichte verwenden zu können. Über Magen- und Darmprobleme wird teilweise jedoch berichtet. In einigen amerikanischen Kliniken ersetzt die MCT-Diät die klassische ketogene Diät, wobei manche auch eher eine Mischung aus beiden einsetzen.[4]
Die Sorge, ketogene Ernährung führe zu einem unausgewogenen Vitamin-Haushalt, da Obst und Gemüse aufgrund ihres oft hohen Anteils an Kohlenhydraten nur selten konsumiert würden[7], ist nur dann berechtigt, wenn der oder die Betreffende tätsächlich auf Obst und Gemüse verzichtet; tatsächlich gehört zu ketogener Ernährung nach heute üblichen Empfehlungen jedoch ein weit überdurchschnittlicher Anteil an kohlenhydratarmen Gemüsen, Blattsalaten und – in Maßen – Beerenobst.

Wer aktiv ist, verbraucht mehr Kalorien. Versuchen Sie Bewegung in Ihren Alltag einzubauen. Laufen Sie zu Fuß, statt das Auto zu nutzen, steigen Sie Treppen, statt den Aufzug zu nehmen. Gehen Sie abends eine Runde spazieren, bevor Sie sich auf der Couch niederlassen. Sport, zum Beispiel gemeinsam mit Freunden, wäre ideal, sofern gesundheitlich nichts dagegen spricht. Wer länger nicht trainiert hat oder neu mit einer Sportart beginnen will, sollte sich vorab vom Arzt durchchecken lassen!
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