Kohlenhydratreiche Kost erhöht den Blutzuckerspiegel besonders schnell. Das hat zur Folge, dass vermehrt Insulin ausgeschüttet wird, was dafür verantwortlich ist, den Blutzucker in die Muskelzellen zu befördern. Da unsere Muskelzellen abends aber nur wenig bis gar nicht arbeiten und unser Körper auf Ruhe eingestellt ist, wird diese Energie im Fettgewebe deponiert. Wenn man schnell abnehmen möchte, ist das natürlich das Letzte, was man möchte. Wer abends weniger Kohlenhydrate isst, der nimmt schneller ab.
Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker
Vor allem bezüglich des Verlusts der fettfreien Masse scheint das Intervallfasten im Vergleich zu einer kontinuierlich energiereduzierten Diät gut abzuschneiden. Während nach 3 bzw. 12 Wochen sowohl ähnliche Verluste im Körpergewicht als auch in der Fettmasse zu verzeichnen waren, ging bei Probanden einer Humanstudie durch das Intervallfasten weniger fettfreie Masse verloren als bei einer energiereduzierten Diät (Varady 2011). Harvie zeigte, dass das intermittierende Fasten mit begrenztem Energie- und Kohlenhydratanteil einer Diät mit kontinuierlich reduziertem Energiegehalt hinsichtlich der verbesserten Insulinsensitivität und Körperfettreduktion überlegen ist (Harvie et al. 2013).
Versorgen Sie sich bei uns mit dem nötigen Wissen rund ums Abnehmen und ernähren Sie sich künftig so, dass Ihr Körper gar nicht anders kann, als überflüssige Pfunde abzuwerfen. Mit diesem Wissen werden Sie nicht nur langsam aber sicher und damit auf gesunde Weise Gewicht verlieren, sondern Ihren Körper auch insgesamt verjüngen und sich viel wohler und aktiver fühlen. All das werden Sie übrigens nicht ohne Genuss tun. Im Gegenteil: Unsere Tipps schmecken natürlich auch und machen Spass.
Für Abnehmshakes, die alle Mahlzeiten des Tages ersetzen sollen, schreibt die Diätverordnung verbindliche Mindestgehalte an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen vor. So sollen der Abbau von Muskeln reduziert und die wichtigsten Körperfunktionen aufrechterhalten werden. Auch Ballaststoffe müssen in festgelegter Menge enthalten sein, damit die Verdauung während der Diät nicht zu Erliegen kommt.
Interessant ist, dass von sog. Ernährungsexperten oft gerade solche Öle und Fette empfohlen und als gesund gepriesen werden, die das gar nicht unbedingt sind. Sonnenblumenöl und Distelöl beispielsweise können zwar in geringen Mengen benutzt werden, sollten aber besser nicht in Ihren Ernährungsplan integriert werden, wenn Sie gerade abnehmen möchten oder wenn sie womöglich mit Gesundheitsbeschwerden zu kämpfen haben, die auf chronischen Entzündungsprozessen beruhen.
Im deutschsprachigen Raum wird heute als Diät entweder eine kurzfristige Veränderung der Ernährungsform zur Gewichtsreduktion (z. B. bei Adipositas), in einigen Fällen auch zur Gewichtszunahme (z. B. bei Anorexie) oder eine längerfristige bis dauerhafte Ernährungsumstellung zur unterstützenden Behandlung einer Krankheit (z. B. bei Zöliakie, Lactoseunverträglichkeit, Fruchtzuckerunverträglichkeit) bezeichnet.

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Ablauf der InterFAST-Studie: Von den insgesamt 90 Teilnehmern mussten sich 30 bei Studienbeginn bereits über mindestens 6 Monate nach dem Konzept des Alternate-Day-Fasting (ADF) ernähren. Die verbleibenden 60 Teilnehmer wurden randomisiert der Interventionsgruppe (ADF) bzw. der Kontrollgruppe zugewiesen. Die Interventionsphase umfasste einen Zeitraum von 4 Wochen, in dem zahlreiche Untersuchungen durchgeführt wurden: 24 h Blutdruck-Monitoring, kontinuierliches Glucosemonitoring, Aktivitätsmessungen, Endothelfunktion, oraler Glucosetoleranztest nach Esstag/Fastentag, zahlreiche Laborparameter, Echokardiogramm u. a. Die Daten werden zurzeit am Institut für medizinische Statistik in Graz ausgewertet.
NetDoktor.de arbeitet mit einem Team aus Fachärzten und Journalisten. Wir bieten Ihnen unabhängige und umfassende Informationen rund um die Themen Gesundheit und Krankheit. Sie finden bei uns alle wichtigen Symptome, Therapien, Laborwerte, Untersuchungen, Eingriffe und Medikamente leicht verständlich erklärt. Wir erstellen ausführliche Specials zu Themen wie Sport, Ernährung, Diabetes oder Übergewicht. Journalisten berichten in News, Reportagen oder Interviews über Aktuelles in der medizinischen Forschung. In der Rubrik Test & Quiz sowie in den Diskussionsforen können Sie schließlich selbst aktiv werden!
In der Theorie ist Abnehmen einfach: Entscheidend ist ein Kaloriendefizit. Du musst also mehr Kalorien verbrauchen, als du zu dir nimmst. Dazu kannst du entweder deinen Kalorienverbrauch erhöhen oder schlichtweg weniger Kalorien zu dir nehmen. Indem du Diät Shakes an Stelle einer Mahlzeit einnimmst, senkst du deine Kalorienaufnahme. Und erreichst so leichter ein Kaloriendefizit.
Die Auswertung der bisher nur in geringer Anzahl vorhanden klinischen Humanstudien wird nicht nur durch die vielen unterschiedlichen Formen des intermittierenden Fastens (alternierendes Fasten, 5:2-Fasten u. a.), sondern auch durch die verschiedenen Studienpopulationen (Übergewichtige, Normalgewichtige, Adipöse) und durch die geringe Studienpopulation erschwert. Zudem liegen zu Langzeitfolgen des Intervallfastens keine wissenschaftlichen Studien vor.
Drei oder fünf Mahlzeiten? Entscheidet selbst. In der Wissenschaft gehen die Meinungen zu diesem Thema auseinander. Wichtig ist, dass ihr morgens, mittags und abends regelmäßig eine größere Mahlzeit esst, die sättigt und zufriedenstellt. Ob ihr vormittags und/oder nachmittags noch einen Snack esst, hängt davon ab, ob ihr hungrig seid oder nicht. Das ist doch gar nicht so kompliziert, oder? Gesund essen kann so einfach sein...
Bei der ketogenen Diät kommt es auf die Reduzierung von Kohlenhyraten an, nicht auf die Reduzierung von Kalorien. Eigentlich können Sie also, wenn Sie sich streng an die ketogenen Ernährungsregeln halten, soviel essen, wie Sie wollen. Wenn es Ihnen allerdings vorrangig um eine schnelle Gewichtsreduktion geht, dann sollten Sie zusätzlich die Menge an Essen reduzieren: Je weniger oft Sie essen, desto schneller und öfter muss der Körper in die Ketose umschalten und Körperfett verbrennen.

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Schon seit der Steinzeit ist der menschliche Stoffwechsel auf Fastenphasen eingestellt. Herrschte Überfluss, dann aßen unsere Vorfahren ungehemmt, in Zeiten des Mangels blieb der Magen dafür einige Stunden oder Tage leer. Der menschliche Körper übersteht längere Hungerperioden, indem er in verschiedenen Organen und Geweben Energiereserven speichert und bei Bedarf wieder mobilisiert. Allerdings reduziert er auch den Energieverbrauch - und beginnt er nach einigen Tagen, Eiweiß in den Muskeln abzubauen.

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Kokosöl wird vom Körper bevorzugt zur Energiegewinnung und nicht als Fettspeicher eingesetzt. Wollte der Körper das Kokosöl in die Fettdepots schaffen, müsste er es erst langwierig in Speicherfett umbauen. Daher wird Kokosöl vom Körper eher wie Kohlenhydrate behandelt – jedoch ohne deren Nachteile. Kokosöl verursacht beispielsweise keine Blutzuckerspiegelschwankungen und damit auch keine Heisshungerattacken, wie das Kohlenhydrate oft tun.
Die bekannteste Form des Intervallfastens ist die 5:2-Diät: An fünf Tagen in der Woche darf man wie gewohnt essen, ohne Kalorien zu zählen. An zwei Tagen wird die Nahrungszufuhr bei Frauen auf 500 bis 800, bei Männern auf 600 bis 850 Kalorien reduziert. Dazu gilt es, viel Kalorienfreies zu trinken. Schnell verdauliche Kohlenhydrate wie Weizenbrot, Nudeln, Kartoffeln und Zucker sind an den Fastentagen ganz zu meiden. So lernt der Körper, von seinen Reserven zu leben.
Die Auswertung der bisher nur in geringer Anzahl vorhanden klinischen Humanstudien wird nicht nur durch die vielen unterschiedlichen Formen des intermittierenden Fastens (alternierendes Fasten, 5:2-Fasten u. a.), sondern auch durch die verschiedenen Studienpopulationen (Übergewichtige, Normalgewichtige, Adipöse) und durch die geringe Studienpopulation erschwert. Zudem liegen zu Langzeitfolgen des Intervallfastens keine wissenschaftlichen Studien vor.
Doch das Protein in den Shakes zum Abnehmen birgt noch eine weitere Gefahr – die Übersäuerung. Dies ist auch auf die sauren Stoffwechselprodukte in der Proteinverdauung zurückzuführen. Auch Milch oder Milchbestandteile können zur Übersäuerung beitragen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn Sie in Ihrer normalen Mahlzeit basische Lebensmittel verzehren, die die mögliche Übersäuerung abpuffern können.

Es ist nicht einfach, einem frischgebackenen Kuchen oder einer noch dampfenden Pizza zu widerstehen, wenn sie einen herrlichen Duft verströmt. Hier hilft Trick 17: Träufelt euch einfach ein bisschen Pfefferminzöl auf ein Taschentuch und riecht daran. Der Duft wird euren Appetit dämpfen. Ebenso hilfreich sind übrigens Kaugummis, sie unterdrücken zumindest den ersten Hunger.
Bei dieser Form des Intervallfastens wird an fünf Tagen in der Woche normal gegessen. Zur Auswahl oder Zubereitung der Lebensmittel gibt es keine speziellen Empfehlungen. Dies soll die Compliance der Diät bei Personen, die abnehmen möchten, erhöhen und vor einem Abbruch der Diät durch zu strenge Vorschriften schützen. An den beiden Fastentagen ist etwa ein Viertel der sonst üblichen Energiezufuhr „erlaubt“. Mosley empfiehlt an den beiden Fastentagen vor allem Gemüse und Vollkorngetreide wie etwa Naturreis oder Haferflocken sowie proteinreiche Lebensmittel und reichlich Flüssigkeit. Die Fastentage sollten einem festen Rhythmus folgen, zum Beispiel montags und donnerstags.

Wer beispielsweise um 19 Uhr seine letzte Mahlzeit beendet hat, isst wieder am nächsten Tag um 11 Uhr. Am Abend ist also alles normal, man hat zu Abend gegessen, verbringt noch drei oder vier Stunden mit den üblichen Abendbeschäftigungen und geht schliesslich schlafen. Wenn man am nächsten Morgen um 6 oder 7 Uhr aufsteht, geht es sodann um gerade einmal 4 bis 5 Stunden, die man fastend verbringen sollte!


Ideal ist es daher, die erste Mahlzeit am späten Vormittag (z. B. um 11 Uhr) zu sich zu nehmen und die zweite Mahlzeit am Nachmittag (z. B. um 16 Uhr). Eine dritte Mahlzeit fällt weg. Nicht jeder Mensch fühlt sich mit diesem Rhythmus wohl. Probieren Sie es einmal aus. Denn wenn Sie zu jenen gehören, die das intermittierende Fasten lieben, dann wird Ihnen das Abnehmen plötzlich viel leichter gelingen.

60 – 80 g Fett pro Tag – mehr sollten es wirklich nicht sein – wir Österreicher essen aber oft sogar das Doppelte davon. Denn vieles, was uns besonders gut schmeckt, enthält leider reichlich Fett. Und das Heimtückische daran ist, dass man es ihnen nicht immer ansieht. Wer würde schon in 100 g Leberkäse 28 g, in einem Stück Bratwurst (150 g) 43 g, in 1 Tafel Schokolade (100 g) 32 g Fett vermuten?
Die Schlafdauer hat einen entscheidenden Einfluss auf euer Gewicht. Wer zu wenig schläft, bringt seine Hormone und seinen Stoffwechsel aus der Balance. Das heißt, dass Cortisol und Insulin vom Körper ausgeschüttet werden, die die Einlagerung von Fett unterstützen – und für Heißhungerattacken sorgen. Also: Geht besser ein Stündchen früher ins Bett, um auf mindestens sieben Stunden Schlaf zu kommen.
Aufgrund der fehlenden Datenlage kann bisher auch keine verlässliche Aussage dazu gemacht werden, inwiefern durch Intervallfasten eine Verbesserung des Glucosestoffwechsels eintritt. Alternierendes Fasten über 8 Wochen bewirkte in einer Humanstudie zwar eine leichte Gewichtsabnahme ( -4 % im Vergleich zum Ausgangsgewicht), beeinflusste aber nicht die Glucosehomöostase (Varady 2016). Auch im Vergleich zum moderaten Fasten mit 5 000 bis 6 500 kJ/d waren beim Intervallfasten sowohl die Gewichtsabnahme als auch die Parameter des Glucosestoffwechsels nahezu iden tisch (Carter et al. 2016).
Hallo Karl, Mir ging es genauso. Ich habe jahrelang Bluthochdruck gehabt, obwohl ich sehr viel Sport mache. Ich habe dann das Intervallfasten ausprobiert und parallel dazu auf eine fleischlose Ernährung (fast vegan) umgestellt. Seit dem habe ich einen super Blutdruck von 120/70. Und zwar dauerhaft. Vegetarische bzw. Vegane Ernährung kann ich nur empfehlen.
Bei der 2-Tage-Diät werden innerhalb einer Woche an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils höchstens 650 Kilokalorien aufgenommen. Die Lebensmittelauswahl sollte kohlenhydratarm und proteinreich sein. Harvie empfiehlt dafür Fisch, Huhn, Ei, Milchprodukte, Tofu, Gemüse und Obst. An den übrigen fünf Tagen rät sie zu einer klassischen mediterranen Ernährungsweise. Neben der zeitweise eingeschränkten Energiezufuhr sollten insgesamt 40 Energieprozent aus Kohlenhydraten nicht überschritten werden.
Es müssen nicht immer 3 Mahlzeiten sein. Wer sich ausgewogen ernährt und auf seine Makronährstoffverteilung achtet, dem sollten auch zwei ausgewogene Mahlzeiten reichen. Die zwei Mahlzeiten können auch so gelegt werden, dass zwischen dem Abendessen und Frühstück bzw. Mittagessen eine Pause von etwa 14 - 18 Stunden entsteht. Nimmt der Körper über diese Zeit keine Nahrung zu sich, stellt er langsam von der Glykogenverbrennung (Zuckerverbrennung) auf den Fettstoffwechsel um. Das ist das Grundkonzept des Intervallfastens. Wer schnell abnehmen möchte, der sollte versuchen, eine solche Pause in seine Ernährung zu bekommen.
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