Nimmt man im Rahmen der Keto-Diät langfristig keine Kohlenhydrate zu sich und sind dadurch die Energiespeicher im Körper aufgebraucht, mangelt es diesem an Glukose und er stellt den Stoffwechsel auf die sogenannte Ketose um. Das ist sozusagen ein Hungerstoffwechsel, bei dem die Leber Fettsäuren in Ketone oder Ketonkörper spaltet. Diese versorgen dann als Glukose-Ersatz den Körper und besonders das Gehirn, für das Glukose die einzige Energiequelle darstellt, mit Energie.
Neuere Studien kamen dagegen zu dem Ergebnis, dass sich das Intervallfasten in seiner Wirkung nicht bzw. nur wenig von anderen Diätformen unterscheidet. An zehn gesunden Männern während des Ramadan (28 Tage) wurde der Effekt des Nahrungsentzugs über 14 Stunden täglich untersucht. Dabei wurden lediglich sehr geringe Effekte auf den Body Mass Index (BMI) und keine Effekte auf Körperzusammensetzung, Glucosestoffwechsel und kognitive Funktion beobachtet (Harder-Lauridsen et al. 2017). Eine Literaturanalyse, die sich mit den Auswirkungen des Fastens im Ramadan beschäftigte, kam zu dem Ergebnis, dass nach dem Ende der Fastenzeit die Parameter bei gesunden Menschen meist wieder auf das Niveau vor der Fastenzeit zurückgehen (Richter 2017).
Jede Diätform, ob sie zur Gewichtsreduktion oder zur unterstützenden Krankheitsbehandlung dient, basiert auf einer Verminderung oder Vermehrung des relativen Anteils eines Nahrungsbestandteils (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine, Mineral- und Konservierungsstoffe) gegenüber den anderen und/oder einer Erniedrigung oder Erhöhung der zugeführten Gesamtenergiemenge (siehe: Physiologischer Brennwert) sowie ggf. einer bilanzierten Veränderung der Flüssigkeitszufuhr.

Nach Kaliumbromid (1857) und Phenobarbital (1910) wurde die ketogene Diät erstmals im Jahr 1921 gezielt als damals dritte antikonvulsive Therapieoption eingeführt. Man hatte beobachtet, dass Hungern bei vielen Epilepsiepatienten günstig auf die Anfallssituation wirkt, und versuchte, den Zustand des Kohlenhydratmangels beim Hungern mit genügender Fett- und Proteinzufuhr zu kombinieren.
Ein leckerer Geschmack ist eine wichtige Grundlage für den Erfolg von Pulver-Diäten. Mit der Geschmacksvielfalt herkömmlicher Mahlzeiten können Diät-Shakes zum Abnehmen selbstverständlich nicht mithalten. Aber die Hersteller bieten mittlerweile ein breites Spektrum an Aromen, die Abwechslung in den Diätplan bringen. Neben Klassikern wie Vanille, Erdbeer und Schoko erhalten Sie etwa Diät-Shakes in exotischen Geschmacksrichtungen.
Alkohol, Fertigprodukte und Zucker sind eure Feinde, wenn ihr erfolgreich abnehmen wollt. Das ist hart, aber nicht zu ändern. Es sind jedoch die kleinen Sünden des Alltags, die eure Kalorienbilanz in Windeseile in die Höhe schnellen lassen. Auf eurer Blacklist sollten ab sofort folgende Lebensmittel stehen: Chips, salzige Snacks, Schokolade, Gummibärchen, Lakritze, Bier, Wein, Softdrinks, Schnaps, Tiefkühlpizza, Dosen- und Mikrowellengerichte.
Dazu solltet ihr regelmäßig drei bis vier Mal pro Woche Ausdauer- und Kraftsport betreiben, wenn ihr richtig und langfristig abnehmen wollt. Sucht euch eine Sportart aus, die euch gefällt und legt Tage und Uhrzeiten für den Sport fest. Gerade Sport-Einsteiger sollten langsam anfangen und es die ersten Male nicht übertreiben, sonst gibt's nur Muskelkater.
Wer dauerhaft abnehmen möchte, kommt um Sport bzw. mehr Bewegung nicht herum. Das fängt im Alltag an. Antje Gahl von der DGE: "Macht nach dem Mittagessen einen 20-minütigen Spaziergang, erledigt Einkäufe etc. zu Fuß oder mit dem Rad und nehmt Treppen statt Aufzug und Rolltreppe. Auf die Weise integriert ihr locker 30 Minuten mehr Bewegung pro Tag in euer Leben."
Wer sich jetzt gefragt hat, was er stattdessen abends nach dem Abendbrot oder einfach zwischendurch essen darf, dem sei gesagt: Es gibt eine Reihe gesunder Snacks und Superfoods (z.B. Chia-Samen, Avocados, Flohsamen, Kokosöl, Konjak, Kokosblütenzucker), die ihr bedenkenlos naschen dürft. Gemeint sind nicht nur Obst und Gemüse, die ihr in mundgerechte Stücke zurechtschneiden könnt, sondern auch (ungesalzene) Nüsse, griechischer Joghurt oder Oliven.
Gemäß den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin sollten Reduktionsdiäten nur kurzzeitig erfolgen (und bei Extremformen nur unter ärztlicher Aufsicht). Allgemeiner Konsens ist, dass eine Reduktionsdiät nur dann dauerhaften Erfolg haben kann, wenn ihr eine dauerhafte Umstellung der Ernährung folgt, in der die Energiebilanz des Körpers ausgeglichen ist, d. h. in der nicht mehr Energie über Lebensmittel zugeführt wird als der Körper braucht. Eine Lebensumstellung hin zu vollwertiger Ernährung und vermehrter körperlicher Aktivität gilt als empfehlenswert. Beim Rückfall in alte Ess- und Lebensgewohnheiten kommt es meist zu einem Wiederanstieg des Körpergewichts, dem sogenannten Jo-Jo-Effekt, weil man in alte Essgewohnheiten verfällt, die nicht dem neuen geringeren Körpergewicht angepasst sind.

Davon haben wir gerade gesprochen, deshalb hier nur kurz: Ein guter Abnehmshake ersetzt eine ausgewogene Mahlzeit und sollte dir entsprechend ähnlich viel wert sein. Wie viel du am Ende auszugeben bereit bist, ist aber natürlich deine Entscheidung. Durch die Wahl größerer Packungen und das Nutzen von Angeboten kannst du beim Kauf allerdings teilweise kräftig sparen.
Ballaststoffe besitzen eine niedrige Energiedichte, da Sie größtenteils unverdaut bleiben. Somit machen sie früher satt und helfen dabei, schnell abzunehmen. Auch wenn der Name etwas irreführend ist: Ballaststoffe sind alles andere als Ballast für den Körper. Lösliche sowie unlösliche Ballaststoffe spielen eine große Rolle für den Darm und den Stoffwechsel. Auch wer nicht abnehmen will, sollte also auf eine ausreichende Zufuhr an Ballaststoffen achten. Die DGE empfiehlt mindestens 30 Gramm Ballaststoffe am Tag. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind unter anderem Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffel, Nüsse und Samen.

Süsse und gleichzeitig gesunde Riegel ohne Zucker, ohne Weissmehl und auch ohne gesundheitsschädliche Fette können Sie sich im Bio-Onlinehandel oder im Naturkostladen/Reformhaus besorgen. Auch sind gesunde Süssigkeiten sehr schnell selbst gemacht. Sogar Schokolade lässt sich binnen einer halben Stunde aus gesunden Zutaten und in schmelzend-köstlicher Qualität selbst zubereiten.
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Vollkornprodukte liefern viele Ballaststoffe und halten länger satt. Als Richtschnur für die Menge gibt die DGE vier bis sechs Scheiben Brot pro Tag (insgesamt etwa 300g) sowie eine Portion Kartoffeln, Nudeln oder Reis vor. Bei Kartoffeln und Nudeln entspricht eine Portion einem Gewicht von 200 bis 250 Gramm im gegarten Zustand, bei Reis nur 150 bis 180 Gramm.
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