Nimmt man im Rahmen der Keto-Diät langfristig keine Kohlenhydrate zu sich und sind dadurch die Energiespeicher im Körper aufgebraucht, mangelt es diesem an Glukose und er stellt den Stoffwechsel auf die sogenannte Ketose um. Das ist sozusagen ein Hungerstoffwechsel, bei dem die Leber Fettsäuren in Ketone oder Ketonkörper spaltet. Diese versorgen dann als Glukose-Ersatz den Körper und besonders das Gehirn, für das Glukose die einzige Energiequelle darstellt, mit Energie.
Eine Ausnahme ist allerdings die Phase in Formula-Diäten, in der die gesamte Ernährung durch Shakes ersetzt wird. Denn dadurch steht dem Körper so wenig Energie zur Verfügung, dass du keinen Sport treiben solltest. Aus diesem Grund ist diese strikte Diätform auch nur bei starkem Übergewicht zu empfehlen. Denn dann rechtfertigt der große Gewichtsverlust der ersten Wochen den höheren Verlust an Muskelmasse.
Diät-Shakes können wegen der hohen Nährstoffdichte dem Heißhunger vorbeugen. Jedoch können sie ihn auch begünstigen. Viele Produkte enthalten verhältnismäßig viel Zucker. Bei Zucker schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Wenn der Blutzuckerspiegel nach dem Trinken des Shakes in die Höhe schnellt, produziert die Bauchspeicheldrüse schnell viel Insulin. Dieses Hormon hilft dabei, die Körperzellen aufzuschließen, damit der Zucker in die Zellen gelangt und nicht mehr im Blut ist.
Schon seit der Steinzeit ist der menschliche Stoffwechsel auf Fastenphasen eingestellt. Herrschte Überfluss, dann aßen unsere Vorfahren ungehemmt, in Zeiten des Mangels blieb der Magen dafür einige Stunden oder Tage leer. Der menschliche Körper übersteht längere Hungerperioden, indem er in verschiedenen Organen und Geweben Energiereserven speichert und bei Bedarf wieder mobilisiert. Allerdings reduziert er auch den Energieverbrauch - und beginnt er nach einigen Tagen, Eiweiß in den Muskeln abzubauen.
Nimmt man im Rahmen der Keto-Diät langfristig keine Kohlenhydrate zu sich und sind dadurch die Energiespeicher im Körper aufgebraucht, mangelt es diesem an Glukose und er stellt den Stoffwechsel auf die sogenannte Ketose um. Das ist sozusagen ein Hungerstoffwechsel, bei dem die Leber Fettsäuren in Ketone oder Ketonkörper spaltet. Diese versorgen dann als Glukose-Ersatz den Körper und besonders das Gehirn, für das Glukose die einzige Energiequelle darstellt, mit Energie.
Auch wenn erste wissenschaftliche Studien dem Intervallfasten positive Effekte zusprechen, gibt es auch Kritik. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) spricht dem Intervallfasten keinen dauerhaften Nutzen zu: "Die DGE hält diese Methode für nicht sinnvoll, um langfristig das Gewicht zu regulieren. Eine Umstellung zu einer gesundheitsfördernden Ernährung erfolgt hierdurch nicht."7
Nicht umsonst ist außerdem festgelegt, welche Versprechen Hersteller machen dürfen, die so genannten „Health Claims“. Nach denen dürfen Produkte mit dem Hinweis beworben werden, dass das Ersetzen von zwei Mahlzeiten durch einen Shake zum Gewichtsverlust führt. Und dass das Ersetzen einer Mahlzeit anschließend zur Gewichtserhaltung beiträgt. Voraussetzung für beides ist allerdings eine kalorienreduzierte Ernährung.
Um gesund abzunehmen ist es wichtig, möglichst vielseitig zu essen. Denn nur bei einer ausgewogenen Ernährung ist gewährleistet, dass der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. "Esst nicht weniger als 1.200 kcal am Tag, wenn ihr richtig abnehmen wollt", rät Antje Gahl von der DGE. Mit der Menge nehmt ihr ab, gebt dem Körper aber alles, was er braucht.

Ich hoffe du hast die Weihnachtsfeiertage gut überstanden! Ich konnte in Ketose bleiben, da wir ja nur zu Hause gefeiert haben. Ein paar kleine Sünden gab es, aber ich bin nicht aus der Ketose gefallen. Falls du rausgekickt wurdest, was ja nicht schlimm ist, habe ich heute einen Tipp für dich. Mache dir doch ein Zero Carb Meal mit ganz wenigen Kohlenhydraten. Mein Lachsgratin mit Blattspinat und viel Käse ist mega lecker und bringt dich sicherlich ganz schnell wieder in die Ketose!
Einen ganzheitlicheren Ansatz verfolgt die kognitive Verhaltenstherapie, die von Psychologen in Kliniken zur Behandlung von Adipositas eingesetzt wird. Bei dieser Methode werden dysfunktionale Verhaltenroutinen und Essgewohnheiten identifiziert und umtrainiert. Bei starkem Übergewicht und Essstörungen gilt sie als die langfristig sinnvollste Methode zur Gewichtsreduktion.
Nach Kaliumbromid (1857) und Phenobarbital (1910) wurde die ketogene Diät erstmals im Jahr 1921 gezielt als damals dritte antikonvulsive Therapieoption eingeführt. Man hatte beobachtet, dass Hungern bei vielen Epilepsiepatienten günstig auf die Anfallssituation wirkt, und versuchte, den Zustand des Kohlenhydratmangels beim Hungern mit genügender Fett- und Proteinzufuhr zu kombinieren.

Immer wieder hört oder liest man, xy habe mit dem Intervallfasten in wenigen Monaten 20 oder 30 Kilogramm abgenommen. Wenn auch Ihnen so etwas erzählt wird, können Sie davon ausgehen, dass der Betroffene das Intervallfasten nicht korrekt durchführte. Denn das Intervallfasten will gar nicht, dass man so schnell so viel abnimmt. Das Intervallfasten ist eine Ernährungs- und Lebensform, die man umsetzt, weil man für seinen Körper das Beste möchte.


Ballaststoffe besitzen eine niedrige Energiedichte, da Sie größtenteils unverdaut bleiben. Somit machen sie früher satt und helfen dabei, schnell abzunehmen. Auch wenn der Name etwas irreführend ist: Ballaststoffe sind alles andere als Ballast für den Körper. Lösliche sowie unlösliche Ballaststoffe spielen eine große Rolle für den Darm und den Stoffwechsel. Auch wer nicht abnehmen will, sollte also auf eine ausreichende Zufuhr an Ballaststoffen achten. Die DGE empfiehlt mindestens 30 Gramm Ballaststoffe am Tag. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind unter anderem Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffel, Nüsse und Samen.


Wie ein Abnehmshake zusammengesetzt sein muss, ist im Rahmen einer EU-Richtlinie strikt reguliert. Festgelegt ist unter anderem, wie viel Kalorien ein solcher Shake mit sich bringen muss und welcher Proteinanteil enthalten sein darf. Auch die zugesetzten Nährstoffe sind vorgeschrieben, um Mangelerscheinungen während der Einnahme möglichst auszuschließen.
Kohlenhydratreiche Kost erhöht den Blutzuckerspiegel besonders schnell. Das hat zur Folge, dass vermehrt Insulin ausgeschüttet wird, was dafür verantwortlich ist, den Blutzucker in die Muskelzellen zu befördern. Da unsere Muskelzellen abends aber nur wenig bis gar nicht arbeiten und unser Körper auf Ruhe eingestellt ist, wird diese Energie im Fettgewebe deponiert. Wenn man schnell abnehmen möchte, ist das natürlich das Letzte, was man möchte. Wer abends weniger Kohlenhydrate isst, der nimmt schneller ab.
Ganz einfach: Im Ketose-Stoffwechsel verwandelt die Leber Fettpolster in Energie. Dazu bildet sie aus Fettsäuren Ketonkörper, ein hochkarätiger Kraftstoff für Muskeln und Gehirn. Ketonkörper in Fett zurückverwandeln kann die Leber nicht. Wer in Ketose ist, kann sich also mit Fett gar nicht überessen: Überschüssige Ketonkörper werden einfach ausgeschieden. Im Glukose-Stoffwechsel ist das anders. Überschüssige Kohlenhydrate, also im wesentlichen Zucker und Stärke, werden als Fettpolster eingelagert.

Die Alzheimererkrankung wird in neueren Studien als mögliche Sonderform des Glucosemangels im Gehirn angesehen. Durch die starke Reduktion von Kohlenhydraten verbessert sich die Insulinsensitivität der Zellen, und zwar nicht nur peripher im Körper, sondern auch im zentralen Nervensystem. Dadurch wurde zumindest in Tierversuchen bei Mäusen eine positive Wirkung erzielt.
Circa eineinhalb Liter Flüssigkeit pro Tag sollten Sie trinken, sofern gesundheitlich nichts dagegen spricht. Verzichten Sie dabei auf Alkohol und zuckerhaltige Getränke wie Limonaden oder Säfte. Denn diese liefern viele überflüssige Kalorien. Trinken Sie lieber Wasser oder ungesüßten Tee. Falls Ihnen beides nicht schmeckt, können Sie Säfte stark verdünnen oder einige gewaschene Obstscheiben in eine Karaffe Wasser geben.
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