Gewichtsverlust ohne zu hungern und dabei vital und leistungsfähig sein – das erhoffen sich viele Abnehmwillige vom Intervallfasten. Die Fangemeinde des sogenannten intermittierenden Fastens wird immer größer. Anders als beim traditionellen Fasten wird nicht tagelang oder gar über mehrere Wochen auf Essen verzichtet. Die Fastenphasen sind überschaubar und wechseln sich mit Phasen der normalen Ernährung ab – so kann dieser Rhythmus sehr gut in den Alltag integriert werden. Neben der Gewichtsabnahme sollen sich durch das periodische Fasten auch der Zucker- und Fettstoffwechsel verbessern. Wie Intervallfasten funktioniert, was es bringt und wie gesund diese Form der Diät ist, erfahren Sie im Folgenden.
Ketogene Ernährung ist eine Ernährungsform, bei der die Kohlenhydratzufuhr so reduziert ist, dass der Körper beginnt, seinen Energiebedarf nicht aus Glukose, sondern vorrangig oder ausschließlich aus Fett und aus den daraus im Körper aufgebauten namensgebenden Ketonkörpern deckt, die als Ersatzstoffe für Glukose dienen. Ketogene Ernährung ist die strengste Unterform der Low-Carb- bzw. LCHF-Ernährung, bei der regelhaft nur noch unter 20 g Kohlenhydrate pro Tag zu sich genommen werden.

Die Bezeichnung Diät kommt von altgriechisch δίαιτα díaita und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensführung“/„Lebensweise“ verwendet. Die Diätetik beschäftigt sich auch heute noch wissenschaftlich mit der „richtigen“ Ernährungs- und Lebensweise. Im deutschsprachigen Raum bezeichnet der Begriff bestimmte Ernährungsweisen und Kostformen, die entweder zur Gewichtsab- oder -zunahme oder zur Behandlung von Krankheiten dienen sollen. Umgangssprachlich wird der Begriff in Deutschland häufig mit einer Reduktionsdiät (Reduktionskost) zur Gewichtsabnahme gleichgesetzt. Er bildet somit ein Synonym zur Schlankheitskur.


Der Bauch wird flacher: Auch optisch lassen sich beim Intervallfasten schnell Erfolge verbuchen. „Der Bauch wird schnell flacher, er ist nicht mehr aufgebläht und auch das Fett schmilzt nach und nach – ohne dass Sie sich dabei an eine strikte Kalorienvorgabe halten müssen“, erklärt Petra Bracht. Die Ärztin rät dazu, regelmäßig den Taillenumfang zu messen, um so die stetigen Abnehmerfolge zu kontrollieren.
Ganz einfach: Im Ketose-Stoffwechsel verwandelt die Leber Fettpolster in Energie. Dazu bildet sie aus Fettsäuren Ketonkörper, ein hochkarätiger Kraftstoff für Muskeln und Gehirn. Ketonkörper in Fett zurückverwandeln kann die Leber nicht. Wer in Ketose ist, kann sich also mit Fett gar nicht überessen: Überschüssige Ketonkörper werden einfach ausgeschieden. Im Glukose-Stoffwechsel ist das anders. Überschüssige Kohlenhydrate, also im wesentlichen Zucker und Stärke, werden als Fettpolster eingelagert.
Aufgrund der fehlenden Datenlage kann bisher auch keine verlässliche Aussage dazu gemacht werden, inwiefern durch Intervallfasten eine Verbesserung des Glucosestoffwechsels eintritt. Alternierendes Fasten über 8 Wochen bewirkte in einer Humanstudie zwar eine leichte Gewichtsabnahme ( -4 % im Vergleich zum Ausgangsgewicht), beeinflusste aber nicht die Glucosehomöostase (Varady 2016). Auch im Vergleich zum moderaten Fasten mit 5 000 bis 6 500 kJ/d waren beim Intervallfasten sowohl die Gewichtsabnahme als auch die Parameter des Glucosestoffwechsels nahezu iden tisch (Carter et al. 2016).
Nimmt man im Rahmen der Keto-Diät langfristig keine Kohlenhydrate zu sich und sind dadurch die Energiespeicher im Körper aufgebraucht, mangelt es diesem an Glukose und er stellt den Stoffwechsel auf die sogenannte Ketose um. Das ist sozusagen ein Hungerstoffwechsel, bei dem die Leber Fettsäuren in Ketone oder Ketonkörper spaltet. Diese versorgen dann als Glukose-Ersatz den Körper und besonders das Gehirn, für das Glukose die einzige Energiequelle darstellt, mit Energie.

Ende 2018 nahm auch Öko Test die Diät-Shakes unter die Lupe. Zwei der 14 getesteten Produkte erreichten die Note „Befriedigend“. Besonderes Augenmerk legten die Tester auf die Inhaltsstoffe und ob diese mit Rückständen aus Reinigungsmitteln oder Mineralölen belastet sind. Zurecht, denn in den drei Produkten war ein erhöhter Gehalt an gesättigten Kohlenwasserstoffen zu finden. Zu welchem Endergebnis Öko Test kam, können Sie hier gegen eine geringe Gebühr nachlesen.
Sie erklärt: „Nach etwa zwölf bis 14 Stunden des Fastens beginnt im Körper der Prozess der Autophagie. Es finden Reinigungs-, Heilungs- und Regenerationsprozesse statt, der Körper beginnt zu recyclen und verbrennt viszerale Fettzellen.“ Dabei verwertet er bereits verbrauchte Eiweiße und zerlegt sie wieder in die einzelnen Aminosäuren, die ihm anschließend wiederum als Bau- und Transportstoff dienen.
Mit Süßigkeiten sollten Sie sparsam sein und lieber nicht zwischendurch naschen. Zucker versteckt sich zudem auch in vielen verarbeiteten Produkten, in denen wir ihn gar nicht erwarten. Kochen Sie daher am besten selbst und frisch. Wenn Sie verarbeitete Produkte kaufen, checken Sie die Zutatenliste! Vielleicht können Sie manchmal auch eine Alterative zu Süßigkeiten finden, zum Beispiel eine Banane oder einige Apfelschnitze statt einem Stück Schokolade.
×